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Weitere Verbesserungen bei Überbrückungshilfe III

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Das Bundesfinanzministerium hat mitgeteilt, dass die Überbrückungshilfe III weiter verbessert wurde und ein neuer Eigenkapitalzuschuss für besonders hart von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen geschaffen wurde.

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben die Überbrückungshilfe III nochmals verbessert. Foto: Steve Buissinne/ Pixabay

„Corona-Krise geht den Unternehmen an die Substanz“

Unternehmen, die besonders unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie zu leiden hatten und haben und beispielsweise über einen sehr langen Zeitraum von Schließungen betroffen sind, erhalten durch die weiter verbesserte Überbrückungshilfe III einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Das gab das Bundesfinanzministerium kürzlich bekannt. Des Weiteren wurden auch die allgemeinen Bedingungen der Überbrückungshilfe III auch nochmals verbessert. „Wirtschaftlich ist Deutschland deutlich besser durch die Pandemie gekommen als vergleichbare Staaten. Trotzdem ist klar, mit der Zeit geht die Corona-Krise den Unternehmen an die Substanz. Deshalb packen wir bei den Hilfen jetzt noch mal eine kräftige Schippe drauf. Mir lag besonders am Herzen, dass wir Unternehmen einen Zuschlag geben, die besonders lange und hart getroffen sind. Wir müssen weiter zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen“, erklärt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. „Einige Wirtschaftszweige sind seit über einem halben Jahr geschlossen. Diesen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machen wir ein zusätzliches Hilfsangebot. Mit einem neuen Eigenkapitalzuschuss stärken wir unmittelbar die Substanz dieser Unternehmen und helfen ihnen so durch diese schwere Zeit“, ergänzt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Eigenkapitalzuschuss zusätzlich zur regulären Förderung

Wie das Bundesfinanzministerium mitteilte, werde der neue Eigenkapitalzuschuss zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt. Berechtigt seien Unternehmen, die seit November 2020 bis Juni 2021 in mindestens drei Monaten einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben. Der neue Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt dabei bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten erstattet bekommt. Der Zuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger ein Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten habe. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent, ab dem vierten Monat 35 Prozent und ab dem fünften 40 Prozent. Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, von 90 auf bis zu 100 Prozent erhöht.

Sonderabschreibungsmöglichkeiten auch für Hersteller und Großhändler

Des Weiteren wurden auch die Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Saisonware und verderbliche Ware für Einzelhändler verbessert. Demnach wurde die Regelung auch auf Hersteller und Großhändler erweitert. Da die Verbesserungen im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt werden, sei eine zügige Umsetzung laut BFM gewährleistet. Die Antragstellung erfolge weiterhin über die Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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