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Wettbewerb: Gartenbau-Projekt unter Finalisten

Die Leibniz Universität Hannover ist mit einem Projekt zum Gartenbau unter den Finalisten eines Wettbewerbs zur Agrarforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Projekt hat den Titel "WeGa-Kompetenznetz Wertschöpfungskette Gartenbau" und dreht sich um Ressourceneffizienz und Qualitätssicherung im Gartenbau. Im Zusammenhang mit diesem Projekt, das vom Institut für biologische Produktionssysteme koordiniert wird, sind einige Besonderheiten im Gartenbau besonders erwähnt. In keinem anderen Zweig der Pflanzenproduktion basiere die Optimierung gartenbaulicher Produktionsverfahren zur Verbesserung einer effizienten Ressourcennutzung sowie der Qualitätssicherung und -steigerung so auf Fortschritten der systemorientierten Prozess- und Pflanzentechnologie. Ferner wird auch der Stellenwert des Gartenbaus unterstrichen. So wird auf die sehr hohe Produktionsintensität hingewiesen, wodurch der Anteil der gartenbaulichen Produktion mit 5,23 Milliarden Euro rund 40 Prozent der Verkaufserlöse der Landwirtschaft aus pflanzlicher Erzeugung erreicht. Diese würden mit rund 27.000 Betrieben auf etwa 1,3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands erwirtschaftet. Der Wettbewerb des BMBF ist Teil der "Zukunftsinitiative Bioenergie und gesunde Ernährung". Das Ministerium stellt hierfür nach eigenen Angaben in den nächsten fünf Jahren bis zu 40 Millionen Euro bereit. Ziel sei, eine international wettbewerbsfähige, exzellente Agrar- und Ernährungsforschungslandschaft in Deutschland aufzubauen, die ihre Forschungsergebnisse schnell zur Anwendung bringt. Das genannte Projekt der Leibniz Universität in Hannover wurde von bundesweit 27 eingereichten neben weiteren acht Finalisten ausgewählt. Die Finalisten sollen nun ihr Strategiekonzept ausarbeiten und Anfang nächsten Jahres einer Jury zur Beurteilung vorlegen. Drei bis maximal sechs Kompetenznetze werden dann vom BMBF für fünf Jahre gefördert.