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Wie viel Kupfer gegen Schrotschuss-Symptome?

Schrotschuss-Symptome sind an Lorbeerkirschen besonders in Containerkulturen weit verbreitet. In Norddeutschland werden selten pilzliche Erreger als Ursache gefunden, sondern meist Bakterien der Gattung Pseudomonas. Dadurch ist die Bekämpfung sehr schwierig. Die Versuchsergebnisse bestätigten die Praxiserfahrung, dass rechtzeitige vorbeugende Behandlungen mit Kupferpräparaten den Schrotschussbefall erheblich verringern können. Es bleibt jedoch die Frage, so erklärte Heinrich Beltz beim Baumschulseminar für Produktion und Endverkauf in Köln, mit wie wenig Kupfer man auskommt. Denn hohe Aufwandmengen mit guter Wirkung überschritten die in der Praxis zulässige jährliche Aufwandmenge. Bei einer Reduzierung der Dosis nahm die Wirkung aber deutlich ab. Deshalb lauten die Empfehlungen, möglichst unempfindliche Sorten zu wählen, vor allem auf gesunde Jungpflanzen zu achten, salzarmes Gießwasser zu verwenden und eventuell auf Matte im Folientunnel zu kultivieren.

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