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Wintertagung BdS: Staudengärtner wollen Aktivitäten weiter verstärken

Forschung und Entwicklung sieht die Vorsitzende des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS), Beate Zillmer, als wichtige Aufgaben für die Staudengärtner, wie sie im Rahmen der BdS-Wintertagung vom 8. bis 10. Februar in Grünberg ausführte. Neben der Sichtung und der Verwendungsforschung plant der BdS auch im Bereich Produktion mehr Initiativen. Es soll eine entsprechende Arbeitsgruppe gegründet werden, die überregional agiert. Lokale Initiativen sollen ebenfalls verstärkt werden. 

Das Thema Nomenklatur ist weiter virulent. Aus den Fachkreisen wurden neue Umbenennungen gängiger Sortimente genannt, die die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern, Staudengärtnern, Handel und Dienstleistung wie auch den Privatkunden stark erschweren wird.

Das starke Engagement der Staudengärtner bei den Bundesgartenschauen brachte bei den Gartenschauen der vergangenen Jahre große Erfolge. Eckehard Pöppel berichtete von sehr guten Ergebnissen in Schwerin und Koblenz und stellte eine Fortsetzung auf der internationalen Gartenschau Hamburg (IGS) in Aussicht.

Die Stauden-Sichtungen von Epimedium und Rodgersia sind abgeschlossen. Die einzelnen Ergebnisse werden ab April auch unter www.staudensichtung.de einzusehen sein. Drei Schattenstaudenmischungen werden seit 2008/2009 an sieben Standorten getestet. Ein Informationsfaltblatt mit Beschreibung der verwendeten Stauden, den Pflanzenbildern und anderen Versuchsergebnissen wird der BdS mit dem Arbeitskreis zur GaLaBau in Nürnberg veröffentlichen. Sedum wurde als Staude des Jahrs 2011 vom Handel sehr gut angenommen, berichtete Klaus-Peter Manig. Auch das aktuelle Motiv des Knöterichs trifft auf eine gute Resonanz. (bds/ts)