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Wurzeln erforschen: VW-Stiftung fördert Projekt "Städtischer Wurzelraum"

Das Kuratorium der Volkswagenstiftung hat der Förderung der von der Niedersächsischen Landesregierung vorgeschlagenen Forschungsprojekte zugestimmt. Nach einer Pressemitteilung der Stiftung von Ende November vergangenen Jahres erhalten die Antragsteller damit in dieser Bewilligungsrunde 36,8 Millionen Euro für 43 niedersächsische Forschungsprojekte. Mit 750.000 Euro werde der neue Forschungsschwerpunkt "Städtischer Wurzelraum" an der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen gefördert. Kernziel des Vorhabens ist die Entwicklung neuer Instrumente und Verfahren, die dem besseren Schutz der Wurzeln und des Wurzelraumes ebenso dienen wie der Diagnose von Schäden an jenen Gehölzen, die in städtischen Räumen wachsen. Bäume in der Stadt tragen wesentlich zum Wohlbefinden der Menschen bei. Ihre Lebenserwartung ist aber trotz hohen finanziellen Pflegeaufwands deutlich geringer als am natürlichen Standort, denn die Umweltbedingungen sind ungünstig und Wurzeln und Stamm werden häufig beschädigt. Während es für Schäden und Vitalitätsdefizite im oberirdischen Bereich heute bereits eine Reihe von Diagnoseverfahren gebe, mangele es insbesondere an Verfahren, die die Ausdehnung, Vitalität und Funktionsfähigkeit des Wurzelsystems erfassen können. Bäume mit Wurzelschäden sterben aber nicht nur früher, sondern gefährden auch die Verkehrssicherheit, und dieses Risiko sei mit heutigen Methoden kaum einzuschätzen. Weitere Informationen lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 6