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Zahl der Insolvenzen geht zurück

155.202 Insolvenzen verzeichneten die deutschen Amtsgerichte 2008, darunter 98.140 Verbraucher- und 29.291 Unternehmensinsolvenzen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes würde ein Vergleich der Insolvenzzahlen für 2008 mit dem Vorjahreszeitraum die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Insolvenzfälle im Jahr 2007 und Anfang 2008 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten für 2008 bundesweit mit rund 33 Milliarden Euro angegeben, gegenüber 32 Milliarden Euro im Jahr 2007. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur etwa 19 Prozent der Insolvenzfälle ausmachten, entfielen auf sie zwei Drittel aller Forderungen. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages waren 2008 bei den insolventen Unternehmen, die Angaben zu den Beschäftigten gemacht haben, 121.675 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren bei solchen Unternehmen 125.175 Arbeitnehmer von einer Insolvenz betroffen. Allerdings konnten die Gerichte in beiden Jahren bei jeweils etwa 16 Prozent der insolventen Unternehmen keine Angaben über die Zahl der betroffenen Beschäftigten machen.

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