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Zierpflanzenhandel mit Polen wird leichter: Grenzkontrollen fallen

Am 1. Mai 2004 werden zehn Staaten der Europäischen Union beitreten. Für den Gartenbau stellt sich dabei die Frage, wie es dann weitergeht im Handel mit diesen Ländern beim Thema Grenzkontrollen und Pflanzenquarantäne. Aktuell werden dazu häufig Fragen aus dem Gartenbau gestellt, bestätigt auch Dr. Rainer Schrage vom Pflanzenschutzdienst Bonn der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. In der aktuellen TASPO beschreibt er zunächst, wie es sich speziell mit Polen verhält, mehr zum Thema finden Sie in den kommenden Ausgaben der TASPO. Handel und Warenaustausch mit Polen spielte in den letzten Jahren eine immer größere Rolle. Eines der offensichtlichsten Merkmale des EU-Beitritts Polens wird für alle Handelsbeteiligten der Wegfall der Grenzkontrollen sein. Dies bedeutet für den Handel mit gärtnerischen Produkten neben der Erweiterung der Absatzmärkte auch einen wesentlich vereinfachten Marktzugang. Für den Handel mit Pflanzen und pflanzlichen Produkten gibt es zwar im Falle des Beitritts Polens einige einschränkende Übergangsregelungen, diese betreffen aber fast nur die Landwirtschaft. Für den Gartenbau und besonders den Handel mit Zierpflanzen hat die Aufnahme Polens fast ausschließlich erhebliche Erleichterungen zur Folge.