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Zinsen für Förderkredite sinken

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Förderkredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank (Frankfurt/Main) sind aktuell günstiger zu bekommen. Das Geldinstitut hat seine Zinssätze entsprechend der Entwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ihre Förderprogramme unter anderem für Betriebe der Forst-, Ernährungs- und Landwirtschaft an. Foto: Rentenbank

Aktueller „Top-Zins“ in der günstigsten Preisklasse (A)

Damit liegt der sogenannte „Top-Zins“ in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Zinsbindung und Laufzeit von zehn Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiven 1,31 Prozent. Erhöht sich die Laufzeit auf 20 Jahre mit einem tilgungsfreien Jahr – bei gleichbleibender Zinsbindung von zehn Jahren – beträgt der Zins effektiv 1,56 Prozent.

Die Rentenbank bietet ihre Förderprogramme unter anderem für Betriebe der Forst-, Ernährungs- und Landwirtschaft an. Auch Unternehmen aus den Bereichen Fischerei sowie Erneuerbare Energien können einen Förderkredit der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Finanzierung von Betriebsmitteln beantragen. 

Programmkredite neben Zuschüssen zulässig

Die Programmkredite dürfen parallel zu anderen öffentlichen Mitteln, wie etwa Zuschüssen, eingesetzt werden, informiert die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Voraussetzung: Die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen müssen eingehalten werden.

Anträge für sämtliche Förderdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank sind an die jeweilige Hausbank zu richten, die – je nach Kreditwürdigkeit und Werthaltigkeit der Sicherheiten – die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vornimmt.