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Zugverkehr durch Plastikplane lahmgelegt

Eine Plastikplane, die im Bereich von Wiesbaden-Schierstein am 19. April um 13 Uhr in die Oberleitung geweht wurde, legte für 70 Minuten den Zugverkehr lahm, berichtet die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main. Beamte der Bundespolizei fanden eine etwa 450 Quadratmeter große Plastikplane, die sich an einem Leitungsmast und in der Oberleitung verfangen hatte. Eine Windböe hatte sie den Angaben zufolge von einer nahegelegenen Gärtnerei weggerissen und direkt in die Oberleitung geweht. Um die Folie zu entfernen, mussten die Gleise in Richtung Koblenz und Wiesbaden für den Zugverkehr gesperrt und die Oberleitung abgeschaltet werden. Bis zur Freigabe der Strecke um 14.25 Uhr hatten bereits 18 Züge Verspätung. Ob die Plane ordnungsgemäß durch die Gärtnerei gesichert war, müsse noch ermittelt werden.