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Zukunft für Baumschulmuseum: Machbarkeitsstudie zum Umzug von Pinneberg nach Ellerhoop-Thiensen

Dem Deutschen Baumschulmuseum eine neue Heimat zu geben, das war Zweck und Ziel einer Machbarkeitsstudie, die am 9. Juni im Pinneberger Kreishaus einem interessierten Publikum vorgestellt wurde. Herausgekommen ist ein Dreistufenmodell. Nach den Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist zumindest die erste Stufe machbar. Erstellt hatte die Studie Dr. Heike Meyer-Schoppa gemeinsam mit einem Architekten und einem Landschaftsarchitekten. Auftraggeber waren der Förderverein Deutsches Baumschulmuseum und der Landesverband Schleswig-Holstein im Bund deutscher Baumschulen. Diese erste Stufe sieht den Bau eines Gebäudekomplexes von 500 Quadratmetern Depot- und Ausstellungsflächen. Dazu Funktionsräume wie Archiv und Werkstatt, an eine Seite ergänzt durch eine 200 Quadratmeter große Remise zur Unterbringung und Präsentation wetterfester Exponate.

Die Prognosen für einen gesicherten Verwaltungshaushalt bei ehrenamtlich geführtem Betrieb sind laut Studie positiv aufgrund der Impulse, die die Standortverlagerung und konzeptionelle Erweiterung bringen werden. Die Schätzungen gehen von einer Umsatzsteigerung von derzeit 20.000 Euro pro Jahr auf 62.000 Euro im Jahre 2010 aus, die unter Umständen auch die Beschäftigung von hauptamtlichem Fachpersonal zulassen würde. Sowohl das Publikumspotenzial von 5,2 Millionen Menschen in einer Entfernung einer Autofahrtstunde sowie die vorhandene gute Verkehrsanbindung und die bisher schon gezählten 100.000 Besucher pro Jahr in Ellerhoop sprächen dafür. Weitere Informationen unter anderem zu den anderen beiden Bauabschnitten lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 26