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ZVG-Präsident Mertz: „Hoffnungsträger IPM vorverlegen“

„Ich wünschte, es wäre schneller Januar 2014 und die IPM könnte schon jetzt ihre positive Stimmung verbreiten und ihren Motivationsschub bewirken“, sagte Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) bei der Vorab-Pressekonferenz zur IPM in Essen. Drei Monate vorverlegt, sagte er – natürlich nicht ganz ernst gemeint – könne sie jetzt der Branche helfen, aus ihrem Stimmungstief des laufenden, sehr schwierigen Jahres herauszukommen. 

Bei der Pressekonferenz (v.l.): FDF-Präsident Helmuth Prinz, Heinrich Hiep (Präsident Landesverband Gartenbau Rheinland), Sabina Großkreuz (Geschäftsbereichsleiterin Messen und Ausstellungen), Helmut Rüsskamp (Präsident Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe und Vorsitzender des Messebeirates IPM), ZVG-Präsident Jürgen Mertz und Messe Essen-Geschäftsführer Egon Galinnis. Foto: Gabriele Friedrich

Das durchzustehen, müsse auch der Verband positiv begleiten, die Investitionskraft der Betriebe erhalten und in Nachwuchswerbung sowie Weiterbildung der Mitarbeiter investieren, ihnen Perspektiven geben.

Er sei froh, dass das Segment Pflanzen bei der IPM stark bleibt, unterstrich jedoch, dass die Technik wichtiger werde, wenn Arbeitskräfte im Betrieb fehlen. Die Nachwuchswerbekampagne des ZVG werde in Essen im Vordergrund stehen, dazu auch wiederum der Tag der Ausbildung mit der Veranstaltung „I love Green – Grüne Berufe live erleben“. Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, soll die Schirmherrschaft übernehmen.

60 Prozent Pflanzen, 25 Prozent Technik und 15 Prozent Floristenbedarf hatte zuvor Messe Essen-Geschäftsführer Egon Galinnis vom gegenwärtigen Stand der IPM 2014 berichtet. Bereits jetzt liegen Anmeldungen von 1.537 Ausstellern vor, so vielen wie im letzten Jahr, und es sind noch mehr als drei Monate bis zum Messedatum 28. bis 31. Januar 2014.

Die Erfolgsgaranten seien einmal die Kombination von Pflanze und Technik und Floristenbedarf, zum anderen die hohe Internationalität, wobei die Aussteller bisher aus 46 Nationen kommen – es könnten 50 werden, so Galinnis – und die Besucher ähnlich international sind. (fri)