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Zusatzversorgung: Antragsfrist endet bald

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Arbeitnehmer, die rentenversicherungspflichtig in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren, können eine Ausgleichsleistung beantragen. In der Regel endet die Antragsfrist allerdings bereits am 30. September.

Jetzt beim Zusatzversorgungswerk Rentenansprüche sichern. Foto: Pixabay

Wann bestehen Ansprüche auf Ausgleichsleistung?

Darauf macht das Zusatzversorgungswerk für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft (ZLF VVaG) aufmerksam. Anträge sind aber nur dann bis zum 30. September zu stellen, wenn der Antragsteller bereits eine gesetzliche Rente vor dem 1. Juli dieses Jahres bezogen hat. Wird der Antrag später gestellt, gehen nur die Leistungsansprüche vor dem 1. Juli verloren.

Ein Anspruch auf Ausgleichsleistung besteht, wenn der Antragsteller auch eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht und am 1. Juli 2010 das 50. Lebensjahr vollendet hat. Außerdem ist für die vergangenen 25 Jahre vor Rentenbeginn eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigungszeit von 180 Kalendermonaten (15 Jahren) in der Land- und Forstwirtschaft nachzuweisen.

Maximale Leistungshöhe für Verheiratete und Ledige

Antragsteller aus den neuen Bundesländern müssen außerdem nach dem 31. Dezember 1994 noch mindestens sechs Monate in einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb rentenversicherungspflichtig gearbeitet haben.

Auch ehemalige Arbeitnehmer, die keinen Anspruch mehr auf die tarifvertragliche Beihilfe des Zusatzversorgungswerkes haben, können einen Antrag auf Ausgleichsleistung stellen. Die maximale Leistungshöhe beträgt zurzeit monatlich 80 Euro für verheiratete und 48 Euro für ledige Berechtigte.

Rückfragen können an die Zusatzversorgungskasse für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft gerichtet werden. Kontaktdaten: Druseltalstraße 51, 34131 Kassel, Tel.: 05 61–9 32 79–0, Fax: 05 61–9 32 79–70, E-Mail: info(at)zla.de.