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Zuzahlung entfällt bei Arbeitsunfall

Am 1. Januar 2004 trat die Gesundheitsreform in Kraft. Die gesetzliche Unfallversicherung ist von der ab 1. Januar 2004 geltenden Rechtsänderung nicht betroffen. Nach wie vor rechnet der behandelnde Arzt seine Gebühren direkt mit der Berufsgenossenschaft ab. Unfallverletzte, deren Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt ist, müssen keine Praxisgebühr (zehn Euro) zahlen. Sie brauchen auch keine Zuzahlungen für Arzneimittel und Heilmittel zu leisten, sofern die Verordnung zur Behandlung nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit ausgestellt wurde. Dies erklärt der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften in Kassel.