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ZVG: Bundesregierung ignoriert Fakten zu Glyphosat

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Die Bundesregierung hat sich im Fachausschuss der EU-Kommission bei der Probeabstimmung zur Verlängerung der Zulassung für den Wirkstoff Glyphosat zurückgehalten. Beim Zentralverband Gartenbau stößt dieser Schritt auf wenig Gegenliebe.

Der Zentralverband Gartenbau kritisiert das Verhalten der Bundesregierung im Hinblick auf eine mögliche Wiederzulassung des Herbizids Glyphosat auf EU-Ebene. Foto: Fotolia cessay

ZVG: Bundesregierung ignoriert wissenschaftliche Ergebnisse der Behörden

„Die Bundesregierung ignoriert die wissenschaftlichen Bewertungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR), die Glyphosat als gesundheitlich unbedenklich eingestuft hatten. Das ist ein schlechter Tag für die Reputation von renommierten wissenschaftlichen Instituten“, so ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.

Zentralverband Gartenbau: Angriffe auf Behörden mit Sorge beobachtet

Mit Sorge beobachtet der ZVG außerdem die zunehmenden Angriffe auf staatliche Bewertungsbehörden. „Wenn den Behörden fortlaufend Methodenschwäche und eine vermeintlich fehlende Unabhängigkeit unterstellt werden, ist der gesetzliche Auftrag für eine wissenschaftlich fundierte Bewertung von Pflanzenschutzmitteln nicht mehr erfüllbar – ein Bärendienst für den gesundheitlichen Verbraucherschutz “, so Fleischer weiter.


Der Zentralverband fordert weiterhin von der Politik, Entscheidungen lediglich auf Basis der wissenschaftlichen Faktenlage und der Erkenntnisse der zuständigen Behörden zu treffen.