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ZVG: „Floraler Gruß zeigt kreative Leistung der Branche“

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Ein luftiger und farbenfroher Frühlingsstrauß: So sieht der diesjährige florale Valentinsgruß des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) für Bundeskanzlerin Angela Merkel aus.

Blumengrüße für die Kanzlerin: Blumenfee Lea Ehlers (l.) und ZVG-Präsident Jürgen Mertz überbrachten Angela Merkel gestern den traditionellen Valentinsstrauß. Foto: Bundespresseamt

ZVG-Präsident Mertz und Deutsche Blumenfee überbringen Blumen

„Der Strauß aus Ranunkeln, Hyazinthen, Freesien, Clematis, Veronika, Lisianthus, Astrantien, Johanniskraut sowie Forsythien- und Magnolien-Zweigen symbolisiert den Umbruch der Jahreszeiten zum Frühling“, erklärte die amtierende Blumenfee Lea Ehlers dazu. Zusammen mit ZVG-Präsident Jürgen Mertz überbrachte die 21-jährige Floristin gestern den traditionellen Valentinsstrauß im Kanzleramt.

„Der florale Gruß zeigt die kreative Leistung unserer Branche. Der deutsche Gartenbau ist mit seiner Vielfalt an qualitativ hochwertigen gärtnerischen Produkten ein besonders leistungsstarker Wirtschaftssektor“, ergänzt ZVG-Präsident Mertz. Der Zentralverband Gartenbau nutzt den Valentinstag bereits seit Jahren, um auf die Wertschätzung der gärtnerischen Produkte in Deutschland aufmerksam zu machen.

Valentinsstrauß für Merkel bringt mediale Aufmerksamkeit

Für mediale Aufmerksamkeit sorgt die blumige Geste allemal – diverse Medien thematisierten gestern die Übergabe des Valentinsstraußes an Angela Merkel. Spiegel-Autor Dirk Kurbjuweit etwa kürte die Bundeskanzlerin zur „Gewinnerin des Tages“, da es in seinen Worten „immer eine Freude ist, Blumen geschenkt zu bekommen“.

Andere Blätter schreiben von einem „Wohlfühltermin für Angela Merkel, wie es ihn nur selten im Regierungsalltag gibt“. Bei der Übergabe des bunten Blumengebindes habe die Kanzlerin gelöst gewirkt und mit ZVG-Präsident Mertz und Blumenfee Lea Ehlers gescherzt.

Blumige Geschenke zum Valentinstag haben lange Tradition

Die Tradition, zum Valentinstag Blumen zu verschenken, kann historisch übrigens bis ins dritte Jahrhundert nach Christus zurückverfolgt werden. Der Überlieferung nach soll damals der Heilige Valentin als Bischof von Terni heimlich Ehen geschlossen haben, die nach geltendem kaiserlichen Recht verboten waren, etwa zwischen Mitgliedern verfehdeter Familien. Zur Trauung soll er dem Ehepaar einen Blumenstrauß aus seinem eigenen Garten geschenkt haben.

In der Bundesrepublik wird der Brauch bis heute gepflegt – mit regionalen Unterschieden, wie eine jüngst vorgelegte Studie des Blumenversenders Fleurop belegt. Demnach wurden im vergangenen Jahr in München drei Mal so viele Sträuße wie in Bremen verschenkt.