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ZVG: Forderungen zur Bundestagswahl

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Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbands Gartenbau, fordert vom Bund politische Rahmenbedingungen und Perspektiven, die den Betrieben im schärfer werdenden Wettbewerb mehr Sicherheit geben.

Für die kommenden Jahre möchte ZVG-Präsident Jürgen Mertz eine mittelstandsfreundliche Steuerpolitik verwirklicht sehen. Foto: Christian Mannsbart

„Wir haben die Herausforderungen des verbandspolitischen Jahres 2016 erfolgreich gemeistert“, resümierte Mertz bei der Vorstellung des aktuellen ZVG-Jahresberichtes 2016 im Rahmen des erweiterten Präsidiums.

Mittelstandsfreundliche Steuerpolitik und Harmonisierung des Pflanzenschutzes

Für die kommenden Jahre möchte der Verband eine mittelstandsfreundliche Steuerpolitik verwirklicht sehen, was den Bürokratieaufwand für die Betriebe minimieren würde.
Ebenso mahnt Mertz die aktuell geltenden Regelungen zur Insolvenzanfechtung an. Sie führten für mittelständische Betriebe zu erheblicher Rechtsunsicherheit und müssten umgestaltet werden, um Existenzbedrohungen zu verhindern. „Auch im Rahmen des betrieblichen Risikomanagements werden wir Wege finden müssen, die betroffenen Betriebe stärker zu unterstützen“ erklärt Mertz.

Eine Reihe von Risikofaktoren, wie bestimmte Witterungseinflüsse, das Auftreten von Quarantäneschädlingen oder Schäden durch Belastung von Vorprodukten seien existenzgefährdend. Hier braucht es eine stärkere politische Unterstützung.

Bundesprogramm für Energieeffizienz fortführen

Ebenfalls im Sinne des Zentralverbands ist die Fortführung des Bundesprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft. Schließlich hätten, so Mertz, die meisten Betriebe Mittel für Niedrigenergiegebäude in Anspruch genommen. Somit leiste der Gartenbau einen wichtigen Beitrag zur Verminderung von Treibhausgasemissionen. Das Bundesprogramm läuft 2018 aus.

Außerdem soll die EU die Harmonisierung des Pflanzenschutzes vorantreiben, damit Betriebe die bestehenden Möglichkeiten des Zulassungsrechtes ohne Verzögerung nutzen können.

Die Forderungen des ZVG zur Bundestagswahl finden Sie hier.

Den aktuellen ZVG-Jahresbericht 2016 können Sie hier einsehen.