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ZVG-Präsident Mertz: „Wer nicht zur IPM fährt, der ist nicht mehr erfolgreich“

Vom 22. bis 25. Januar 2013 öffnet die IPM Essen ihre Pforten. Von der kompletten Pflanzen- und Blumenvielfalt über Floristik-Highlights bis hin zu den neuesten Trends aus Technik, Ausstattung und Dienstleistung präsentieren sich auf der Leitmesse der Grünen Branche wieder mehr als 1.500 Aussteller aus über 40 Ländern. Für 2013 erwartet der Branchen-Treffpunkt in der Messe Essen rund 60.000 Fachbesucher. 

Mit Zuversicht auf zur nächsten IPM (v. li.): Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen; Andrea Hölker, Direktorin Messe und Ausstellungen; ZVG-Präsident Jürgen Mertz; Helmut Rüskamp, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe und Vorsitzender des IPM-Messebeirates; Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen; Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland; Helmuth Prinz, Präsident FDF und Sabina Großkreuz, Geschäftsbereichsleiterin Messen und Ausstellungen. Foto: ZVG

„Wer nicht zur IPM fährt, der ist nicht mehr erfolgreich.“ Mit dieser Aussage unterstrich Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), auf der Vor-Pressekonferenz in Essen die unumstritten große Bedeutung der Weltleitmesse des Gartenbaus. Dies sei der Verdienst vieler engagierter Beteiligter und vor allem auf kontinuierliche Weiterentwicklung zurückzuführen, der sich die Verantwortlichen stellten, so Mertz.

Der Gärtnerpräsident freute sich, dass das Hauptprodukt der Branche, nämlich die Pflanze, mehr als 60 Prozent der Ausstellungsfläche einnehme und das mit leichten Zuwächsen. „In der heutigen Zeit, bei den heutigen Züchtungen, kann der Gärtner nicht mehr allzu viel mit seinem Fachwissen beisteuern, um die Qualität noch weiter zu optimieren, sondern die spezialisierte Technik nimmt daneben immer mehr Raum für eine erfolgreiche Unternehmensführung ein.“ Dies spiegelt sich im Angebotsspektrum der IPM, denn flächenmäßig steht die Technik an zweiter Stelle.

Die gestiegene Internationalität der IPM würden die Gartenbau-Verbände in Zukunft ausgiebiger nutzen, so der Ausblick von Präsident Mertz auf die weiteren Aktivitäten des Berufsstandes auf der grünen Leitmesse.

Heinrich Hiep, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, betonte, dass auf der IPM die gesamte Wertschöpfungskette des Gartenbaus wiederzufinden sei, sich die Macher jedoch in ständiger Beweispflicht befänden und sich den Marktveränderungen stellen müssten.

Die kontinuierlich hohe Beteiligung ausländischer Unternehmen unterstreicht die Bedeutung der IPM Essen für die Gartenbauwelt. Viele Auslandsbeteiligungen bauen ihre Gemeinschaftsstände 2013 weiter aus und bieten den Fachbesuchern angesichts immer globaler agierender Märkte einen weltweiten Überblick. Zum ersten Mal tritt Korea mit einem gemeinschaftlichen Messestand im Bereich Technik auf. Daneben ist Sri Lanka erstmals mit einer offiziellen Länderbeteiligung auf der IPM Essen 2013 vertreten.

Auch das Rahmenprogramm spiegelt die internationale Hauptrolle der IPM: Die baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sind Partner des Internationalen Gartenbauforums Osteuropa. In dem Fachforum informieren Experten über neue Marktchancen der Gartenbau- und Pflanzenwirtschaft in Osteuropa.

Die Schirmherrschaft der internationalen Fachmesse IPM hat auch in diesem Jahr Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, übernommen. (ts/vs)