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ZVG und DBV: Mindestlohngesetz hebelt Marktwirtschaft aus

In einem Spitzengespräch tauschten sich Deutscher Bauernverband (DBV) und Zentralverband Gartenbau jetzt zu dem vom Bundeskabinett beschlossenen Mindestlohngesetz aus. Einig waren sich DBV und ZVG, dass das Mindestlohngesetz die Marktwirtschaft aushebelt. 

Spitzengespräch zwischen ZVG und DBV (v.l.): ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, DBV-Präsident Joachim Rukwied, ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff. Foto: ZVG

Durch einen Brutto-Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde werde insbesondere der arbeitsintensive Obst- und Gemüsebau, aber auch der Weinbau in seiner Existenz gefährdet, so die Überzeugung der beiden Verbände. Es stehe zu befürchten, dass arbeitsintensive Produktionen wie Spargel und Erdbeeren ab der nächsten Saison eingeschränkt werden, wenn die Politik hier nicht noch deutlich nachbessere.

Die Spitzen des Deutschen Bauernverbandes und des Zentralverbandes Gartenbau trafen sich am 3. April in Berlin. DBV-Präsident Joachim Rukwied und DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken sprachen mit dem ZVG-Präsidenten Jürgen Mertz und den beiden Vizepräsidenten des ZVG, Andreas Lohff und Hartmut Weimann, sowie Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz. (zvg/dbv)