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Zwermann: Russisches Importverbot zügig aufheben

Das russische Importverbot für alle Waren, für die ein Pflanzengesundheitszeugnis verlangt wird, findet kein Verständnis bei den deutschen Gartenbauunternehmen, so der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Karl Zwermann, in einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast. Seit dem 15. November besteht ein russisches Importverbot für Pflanzen aus Deutschland (siehe auch dazu unseren Bericht in TASPO 47/2004). Der deutsche Staat müsse alles unternehmen, um die zügige Aufhebung des Importverbotes zu erreichen. Es sei unerträglich, dass Einzelfälle dazu führen können, dass eine ganze Branche bestraft werde. Selbst Unternehmen, die pflanzliche Produkte nach Russland exportieren wollen, die von den jetzt monierten Schaderregern gar nicht befallen werden können, würden durch dieses generelle Verbot im freien Handel behindert und geschädigt. Zwermann stellte weiterhin klar, dass man das System der Pflanzenquarantäne und der Pflanzengesundheitszeugnisse von Seiten des gärtnerischen Berufsstandes auf keinen Fall in Frage stellt. In diesem Sinne appellierte Zwermann auch an seine Berufskollegen, die Eigenüberwachung weiterhin sehr ernst zu nehmen und damit erneute Beanstandungen zu verhindern.