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Alternative Rohstoffe: torfreduzierte Substrate

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Wie kann der professionelle Erwerbsgartenbau der stetig wachsenden gesellschaftlichen Forderung nach Verwendung von Substraten mit alternativen Rohstoffen begegnen? Stender (Schermbeck) bietet darauf im Rahmen der Produktlinie add it – die auch auf der IPM präsentiert wird – eine Antwort: Reduce it.

Torfreduzierte Kultursubstrate bietet Stender unter anderem für die Beerenobstproduktion an. Foto: Stender

Verschiedene Zusammensetzungen zur Verfügung

Dieses Motto umfasst den Teilbereich torfreduzierter Kultursubstrate der bewährten Substratstrukturen. Für die jeweiligen gartenbaulichen Bereiche Zierpflanzen, Baumschule, Stauden und Beerenobstproduktion stehen verschiedene Zusammensetzungen zur Verfügung.

Ganz nach den jeweiligen Kulturansprüchen reduziert sich der Torfanteil durch den Einsatz von Substratholzfaser, Substratkompost, Cocopor, Perlite oder anderen Torfersatzstoffen. Die Anforderungen an eine gleichbleibende Qualität werden durch den Einsatz überprüfter Rohstoffe erfüllt.

Individuelle Abstimmung auf die jeweiligen Kulturansprüche

Durch eine individuelle Abstimmung auf die jeweiligen Kulturansprüche und -verfahren werden zuverlässige Erden mit stabilen Strukturen geboten, informiert Stender. Durch die Zugabe von gewünschten Düngern, Ton oder anderen Zuschlagstoffen und die individuelle Einstellung des pH-Wertes könne das Kultursubstrat optimal eingestellt werden.

Die Forderung mancher Institution, auf die Verwendung von Torf gänzlich zu verzichten, ist nach heutigem Stand mangels alternativer Rohstoffe in der benötigten Quantität nur limitiert darstellbar, informiert der Substrathersteller.

Stender setzt sich für den Rohstoff Torf ein

Der Forderung des Marktes nach alternativen Rohstoffen begegnet die Stender AG nach eigener Aussage seit jeher offen und kundenorientiert. Diese Philosophie versteht das Unternehmen als Marktnähe. Nicht jedoch als Kritik am wichtigen Rohstoff Torf.

Neben all den Bemühungen für eine sinnvolle Torfreduzierung setzt sich die Stender AG nach eigenen Angaben für den Rohstoff Torf ein. Die Renaturierung der eigenen Torfflächen stelle einen wesentlichen Beitrag zum Moor- und Klimaschutz dar.

Kontakt: Halle 2 Stand 2B31