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Ambiente 2022: „Aussteller freuen sich auf das rege Treiben“

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Nachdem die Ambiente in diesem Jahr Corona-bedingt pausieren musste, soll die Konsumgütermesse vom 11. bis 15. Februar 2022 wieder wie gewohnt in Frankfurt stattfinden. Über 2.400 Aussteller aus der ganzen Welt wollen den Veranstaltern zufolge ihre Trends und Produkte aus den Bereichen Dining, Living und Giving präsentieren. Eine starke internationale Beteiligung wäre laut Messe Frankfurt selbst unter 2G-Bedingungen realisierbar.

Einen regen Austausch mit den Fachbesuchern, wie hier auf der Ambiente 2020, erhoffen sich die Aussteller auch im kommenden Jahr. Foto: Messe Frankfurt/Petra Welzel

Plattform für Businesskontakte und Produktpräsentationen

„Elf Wochen vor dem Start der Ambiente am 11. Februar 2022 ist eines ganz klar: Die Ambiente ist und bleibt die bedeutendste und internationalste Konsumgütermesse der Welt“, erklärt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt, mit Blick auf die über 2.400 Aussteller aus 74 Ländern, die ihre Teilnahme an der Konsumgütermesse bereits verbindlich bestätigt hätten und sich „auf das rege Treiben auf dem Messegelände“ freuen würden. „Besonders jetzt, da das Messegeschäft und der persönliche Kontakt mit der Branche wieder möglich sind, schätzen wir es sehr, dass Aussteller zu uns stehen und die Ambiente in Frankfurt als Plattform für ihre Businesskontakte und Produktpräsentationen aktiv nutzen wollen“, so Ferger weiter.

Das 272.000 Bruttoquadratmeter große Messegelände weist demnach im Vergleich zur letzten Ambiente im Jahr 2020 eine Auslastung von 87 Prozent auf, die Hälfte des Ausstellerrückgangs sei auf Reisebeschränkungen der Volksrepublik China zurückzuführen. Zuversichtlich für die Durchführung der Ambiente im Februar würden unter anderem auch die Einschätzungen aus den wichtigsten Aussteller- und Besucherländern sowie die internationalen Impfquoten stimmen. „Selbst, wenn die 2G-Pflicht bestehen bleibt, wäre eine starke internationale Beteiligung realistisch und realisierbar, denn die Impfquote unter unseren internationalen Ausstellern und Besuchern, die nach Frankfurt kommen wollen, ist laut Stichprobe unseres Netzwerks aus Tochtergesellschaften und Sales Partnern überdurchschnittlich hoch“, erklärt Ferger.

Regelmäßig angepasstes Schutz- und Hygienekonzept

Für die Sicherheit aller Aussteller, Besucher, Partner und Mitarbeiter wurde gemeinsam mit den zuständigen Behörden des Landes Hessen und mit Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) das Schutz- und Hygienekonzept der Messe Frankfurt entwickelt, das regelmäßig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werde und auf der Website der Ambiente eingesehen werden kann. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem eine großzügige Gestaltung von Hallen und Eingängen, um Sicherheitsabstände zu wahren, intensive Reinigungsmaßnahmen sowie das bewährte Tragen eines Mund- und Nasenschutzes. Darüber hinaus können 2022 aufgrund der geltenden Corona-Maßnahmen nur noch Online-Tickets für die Fachmesse erworben werden. Die personalisierten Eintrittskarten seien zudem nur für einen bestimmten Besuchstag gültig. So werde gewährleistet, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf dem Messegelände sind. „Wir sind davon überzeugt, sichere und erfolgreiche Messen sind unter den gegebenen Umständen nicht nur möglich, sondern auch überaus wichtig, damit der Handel weltweit wieder Fahrt aufnimmt“, so Ferger.

Ambiente mit umfangreichem Info- und Inspirationsprogramm

Einen „Boost zum Neustart“ soll dem internationalen Einzelhandel auch das umfangreiche Informations- und Inspirationsprogramm auf 22 Hallenebenen geben. Dazu gehören unter anderem die vom Stilbüro bora.herke.palmisano entwickelten Ambiente Trends 22+, die auf der Konsumgütermesse in Frankfurt durch konkrete Beispiele in Form von ausgewählten Produkten aus den Kollektionen der Aussteller erlebbar werden sollen. Präsentiert werden drei Themenwelten:

  • „remedy solving + clearing“ zeigt Wohnen in neuen Perspektiven und lässt mit biobasierten oder recycelten Materialien, futuristischen Oberflächen und luftig-leichten Farben die Zukunft einziehen
  • „identity knowing + making“ geht der Essenz des naturnahen Wohnens auf den Grund, zum Einsatz kommen alternative Materialien und naturbelassene Farbthemen, welche die tiefe Verbundenheit mit dem Zuhause betonen sollen
  • „lively improving + liberating“ ist von urbanen Lebensräumen und der neuen Lust an der Stadt inspiriert und soll dem Zuhause mit starken Farben, ausgeprägten grafischen Kontrasten und künstlerisch gestalteten Produkten eine neue Dynamik geben
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