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Ambiente 2022: „Für die Branche ein gesetzter Termin“

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Nach der Corona-bedingten Zwangspause in diesem Jahr soll die Ambiente als internationale Leitmesse der Konsumgüterindustrie vom 11. bis 15. Februar 2022 wieder in gewohntem Umfang als Präsenzveranstaltung in Frankfurt stattfinden. Ergänzend dazu plant die Messe Frankfurt ein digitales Zusatzangebot für Aussteller und Besucher.

Die Ambiente zeigt Neuheiten und Trends aus den Bereichen Living, Giving und Dining. Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Trotz guter Umsätze: „Die Ambiente fehlt“

„Auch wenn die guten Umsätze vieler Mitglieder zuweilen anderes vermuten lassen: Die Ambiente fehlt. Sie fehlt vor allem als echte Leitmesse, die Einkäufer aus aller Welt nach Deutschland bringt und deren Kunden wir digital weder gewinnen noch auf Dauer halten können“, macht Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer des Industrieverbands Schneid- und Haushaltswaren (IVSH), den Stellenwert der Ambiente bei den Ausstellern deutlich. Laut Beckmann habe die Konsumgütermesse der Branche in diesem Jahr auch als Business- und Kommunikationsplattform gefehlt – „Letzteres in Zukunft hoffentlich auch in Richtung Endverbraucher“, wünscht sich der IVSH-Geschäftsführer.

Handel braucht nach der Pandemie-Zeit neue Impulse

Vermisst haben die Ambiente offenbar viele Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie – wie die Messe Frankfurt als Veranstalter mitteilt, haben sich zahlreiche Branchengrößen der Living- und Giving-Branche wie Blomus, Gilde Handwerk Macrander oder Lightmakers bereits für die Ambiente 2022 angemeldet, auch namhafte Dining-Marken wie Alfi, Alessi, Elo, RAK, Robbe & Berking, Rösle oder Stelton würden sich bereits auf den Termin im Februar vorbereiten. „Wir sind jeden Tag im Gespräch mit unseren Kunden, die auf der kommenden Ambiente dabei sein möchten, um ihre Produkte live zu präsentieren. Deshalb freuen wir uns, dass die weltgrößte Konsumgütermesse auch in 2022 für die Branche ein gesetzter Termin ist“, sagt Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer Goods Fairs bei der Messe Frankfurt. Gerade nach der Pandemie-Zeit würde der Handel neue Impulse zum Ankurbeln des Konsums, das Messeerlebnis vor Ort und die direkte Order benötigen, so Ferger. „Diese finden Aussteller und Besucher auf der Ambiente.“

Neue Möglichkeiten durch digitales Zusatzangebot

Neben der physischen Veranstaltung plant die Messe Frankfurt ein digitales Zusatzangebot, das den Ausstellern und Besuchern der Ambiente neue Möglichkeiten bieten soll. Demnach sollen Online-Services wie Matchmaking und Live-Streams aus dem Vortragsprogramm die Messe ergänzen, um Industrie und Handel noch effizienter und zielgerichteter zusammenzubringen, wie die Messe Frankfurt erklärt. Außerdem stehen die Online-Plattformen Nextrade und Conzoom Solutions mit branchenrelevanten Inhalten und Networking-Funktionen zur Verfügung, mit denen Hersteller und Händler auch nach der Messe ihre internationale Reichweite weiter ausbauen können, erklären die Veranstalter.

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