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Archaisch – massiv und eindringlich

Thomas Gittner präsentiert auf der GaLaBau Skulpturen aus Holz, die durch ihre eindringliche Schlichtheit und die Reduktion auf das Wesentliche beeindrucken.

Der Quader ist die Urform, aus der Thomas Gittner seine Skulpturen entwickelt. Dabei nehmen seine Arbeiten stets Kontakt zum Alltag, zum Gebrauch auf: konkret als Tor, Laube oder Pavillon, als einzelne Bank oder ganze Sitzgruppe. Oder auch abstrakter: Stelenkreise wirken raumbildend, Quaderreihen gliedern die Landschaft, oder Einzelobjekte setzen Konzentrationspunkte als Ruhepol, Mittelpunkt oder Abschluss.

Jedes Objekt sägt Gittner aus einem massiven Eichenstamm

heraus. Die zurückbleibenden Strukturen der Kettensäge bilden mit dem feinen Spiel der Trockenrisse und der graublauen Färbung die charakteristische Oberfläche, die ihre volle Entfaltung erst durch Sonne, Wind und Wetter erhält.

Einen besonders spannenden Kontrast zeigen die Objekte, deren archaische Oberflächen teilweise mit 23,75-karätigem Blattgold belegt sind.

Kontakt: Thomas Gittner, 88697 Bermatingen.

• Halle1, Stand 321