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Blick in die Zukunft

Das Hauptthema von Ferri, Hersteller für Mulchgeräte und hydraulische Böschungsmäher, auf der Demopark ist die Vorverlegung des Mähkopfes, um dem Bediener eine bessere Sicht auf das Gerät zu geben. Eine Innovation, die nicht nur das ständige Kopfdrehen des Bedieners nach hinten vermeidet, sondern eine bessere Kontrolle des Zugmaschinenvorschubs gestattet, ohne den Blick von der Fahrbahn abwenden zu müssen, so das Unternehmen. Im oberen Qualitätssortiment, den Serien THD und TKD, wird diese Vorverschiebung durch ein bewegliches Parallelogramm mit der Bezeichnung BMS (mobiles Armsystem, Ferri-Patent) erzielt, das den Mähkopf über zwei Meter nach vorn verschiebt und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, den Böschungsmäher auch in der Standardposition zu verwenden, sofern der Bediener in einem größeren Abstand zu mähen hat.

In der mittleren Klasse, den Serien TPE und TSA, erfolgt die Bewegung den Angaben zufolge durch eine Vorverschiebung mit feststehendem Arm mit der Bezeichnung „Vision“, der den Mähkopf bei der Version TPE um 138 Zentimeter und bei der Version TSA um 158 Zentimeter nach vorne verschiebt.

Andere Neuheiten, die von der Ferri-Konstruktionsabteilung mit besonderen Mitteln entwickelt wurden, sind die neuen TNS Mähköpfe für das TS-TH Sortiment und die TI Mähköpfe für die TP Modelle.

Wichtigstes Ziel sei die Sicherheit im Aktionsradius der Maschine, bezogen auf die Abschleuderung von Steinen oder sonstigem Material durch den Rotor. In Einklang mit den europäischen Sicherheitsvorschriften sind die Mähköpfe mit allen Schutzeinrichtungen an Vorder- und Rückseite ausgestattet, die die Gefahren für Bediener und Passanten auf ein Minimum reduzieren. Für eine höhere Arbeitsleistung der Böschungsmäher wurde auch die technische Weiterentwicklung der Mähköpfe nicht außer Acht gelassen. Hier sind der Overlap-Rotor und eine neue interne Windung zu nennen, durch die der klassische Venturi-Effekt erzeugt wird, der eine höhere Ausstoßgeschwindigkeit des Grases auf der Rückseite und somit eine höhere Vorschubkapazität und eine bessere Zerkleinerung des Mähguts gestattet, erklärt Ferri.

Die elektrische Einhebelsteuerung „Electra“, die in den Versionen der unteren und mittleren Sortimentsklassen montiert ist, wird durch zwei neue Einhebel-Steuerpulte mit der Bezeichnung „Comfort“ und „Comfort plus“ erweitert, die für die mittlere und hohe Qualitätsklasse der Serien TS, TH und TK bestimmt sind. Diesen Steuerungen gemeinsame Merkmale sind Funktionalität und Ergonomie, die einen höheren Bedienungskomfort und eine einfache Installation in der Fahrerkabine gewährleisten.

Die neue TK-Serie sei besonders für den professionellen Gebrauch mit einer Mindestnutzungszeit von nicht unter 1.000 Stunden pro Jahr. Die Struktur des Rahmens und der besonders robusten Arme, die vier Zylinder am ersten Arm und die hohe Leistung (84 PS am Rotor verfügbar) machen diese Maschinen zu einem leistungsstarken Böschungsmähern, informiert Ferri. Auf Grund ihres Gewichts müssen die Maschinen, um eine höhere Stabilität zu gewährleisten, über einen festen Rahmen an der Zugmaschine befestigt werden. Die Karosserie dieser Modelle schließt alle hydraulischen und elektrischen Elemente der Maschine ein und schützt sie vor Stößen und Witterungseinflüssen.

Kontakt: Ferri, Internet: www.ferrisrl.it.