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CropView

Die Entwicklung zur Kontrolle der Kulturen von verschiedenen Standorten aus geht immer weiter. Viele Gärtner haben mehrere Produktionsbetriebe, zum Teil auf der ganzen Welt. Da sie nicht an allen Plätzen zur gleichen Zeit sein können, besteht ein Bedarf, die Kulturen aus der Ferne zu beobachten und zu beurteilen. Anfänglich hat Hortimax (NL-Pijnacker) mit einer Web-Cam gearbeitet, was sehr einfach ist. Doch ist die Qualität der Web-Cam Bilder sehr schlecht und es konnten keine Bilder in der Nacht gemacht werden, es sei denn die Kulturen wurden belichtet. Daher setzen sie jetzt eine hochauflösende, digitale DSL-Nikon Kamera ein. Über ein Interface wurde die Kamera mit dem Klimacomputer verbunden. Durch die neue Technik kann der Gärtner die Entwicklung der Kulturen über 24 Stunden beobachten und analysieren. Die Kamera macht alle zehn Minuten ein Foto in hoher Auflösung und speichert dieses ab. Der Gärtner kann sich die Aufnahmen, die zu einer bestimmten Uhrzeit oder an einem bestimmten Tag gemacht wurden, ansehen und durch Vergrößern Details sehen. Die Kamera erlaubt den Einsatz von Weitwinkel und Makro, so dass dem Betrachter nichts verborgen bleibt. Beispielsweise sind so Tau, Pilzbefall oder Bestäubung genau zu sehen. Durch die Wiedergabe der Bilder im Zeitraffer können zudem 24 Stunden in 30 Sekunden wiedergegeben werden. Durch Vor- und Rücklauf sieht der Gärtner genau die Entwicklung der Kulturen und den Einfluss der Klimafaktoren.

Die Bilder und Daten werden an den Speicher von HortiMax CropView gesendet, so dass der Gärtner die Daten von überall aus abrufen kann. So ermöglicht das System dem Gärtner bei geringem persönlichen Einsatz und bei geringen Kosten einen perfekten Einblick in den augenblicklichen Zustand seiner Kulturen. Hilfreich ist dabei zudem die Kombination mit den Klimadaten, so dass der Gärtner deren Einfluss auf die Kultur beurteilen und bei Bedarf reagieren kann.