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Dauergrabpflege: Gutes Plus in Bayern

Die Treuhandstelle bayerischer Friedhofsgärtnereien (TBF) erreichte im vergangenen Jahr deutliche Zuwächse. Wie aus einer Veröffentlichung im Verbandsorgan des Bayerischen Gärtnereiverbandes hervorgeht, wurden 659 Neuverträge im Wert von über 2,8 Millionen Euro abgeschlossen. Dies entspreche einer wertmäßigen Zunahme um 8,17 Prozent gegenüber dem Jahr 2007.

Ende Dezember 2008 verwaltete die TBF 9.786 Verträge. Sie umfassen ein Treuhandvolumen von rund 26,225 Millionen Euro. Die neuen Verträge haben eine gemittelte Laufzeit von 12,02 Jahren.

Die Treuhandstelle bayerischer Friedhofsgärtner hat sich in den letzten Monaten an mehreren Messen beteiligt, so im Februar 2009 an der Messe "Blühendes Augsburg" und im März auf der "Garten München". Hierbei wurden Bepflanzungsvarianten und Mustergräber für Einzel-, Doppel- und Urnengräber präsentiert. Um sich den Gärtnern vorzustellen, gab es auch auf der Fachmesse "Spring" in Rednitzhembach einen Stand dieser friedhofsgärtnerischen Dauergrabflege-Organisation. Etwa 300 Vertragsgärtnereien sind bayernweit für die TBF tätig, und zwar auf über 550 Friedhöfen.

Neben der eigentlichen Grabpflege - einschließlich des Säuberns der Grabfläche, dem Schnitt der Pflanzen und dem Gießen - zählen unter anderem das jahreszeitliche Pflanzen von Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblumen sowie der Grabschmuck zu Allerheiligen und Totensonntag zur gärtnerischen Betreuung des Grabes, ebenso das Anbringen von Blumen zu persönlichen Gedenktagen des oder der Verstorbenen. In zu vereinbarenden Abständen werden die Bodendecker und die Gehölze erneuert. Nach Einsenkungen oder weiteren Bestattungen muss die Anlage unter Umständen erneuert werden.