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Druckluftgeräte im GaLaBau

Immer wieder steht der GaLaBauer vor dem Problem, dass eine Maßnahme zu klein ist, um Minibagger und schwere Verdichterplatte anzukarren. Oder die großen Geräte sind nicht feinfühlig genug. Hier greifen noch viele auf Handarbeit zurück, auf Spaten und Stampfhilfen. Und genau hier lässt sich noch viel Arbeitszeit einsparen.

Der Druckluftspaten von Vogt ist speziell für diesen Bereich entwickelt worden: mit dem handlichen und sechs Kilogramm leichten TurboSpaten VTS 50 lassen sich Fels und Fundamente aufstemmen, gräbt man in schwerem Lehm oder gefrorenem Boden ohne Probleme. Auch zum Verdichten des Untergrunds eignet er sich, gerade wenn es um schmale Bereiche wie Rabattenfundamente, Hausanschlussbereiche oder das (Um-)Setzen von Büschen oder das Ausgraben von Wurzelstöcken geht.

Entscheidend ist die Wendigkeit, zusammen mit der über den Druck geregelten variablen Schlagstärke. Bei Pflasterreparaturen wird er ebenso verwendet wie bei Nacharbeiten in fertig angelegten Gärten, angefangen beim Erdkabel über Trittplatten bis hin zum Ausschachten von Teichen. Die Flexibilität erhält das in Nordbayern hergestellte Gerät durch seine 80 Einsteckwerkzeuge, die auch Asphaltaufbruch, das Abschaben von Abdichtungen oder Eisplatten im Winter und das Roden von Gehölzen mit dem Wurzelspaten ermöglichen. Dabei kann das ergonomische Gerät sowohl über die Druckluftanlage von LKW und Unimog (sinnvoll bei kleinen oder örtlich wechselnden Einsätzen) betrieben werden, als auch mit kleinen Benzinkompressoren, großen Baukompressoren oder gar 230 V-Kompressoren.

Der VTS 50 erleichtert mit seinem T-Griff und der optimalen Gesamtlänge von 100 Zentimetern inklusive Werkzeug alle Arbeiten, bei den gehebelt, gelöst und verdichtet werden muss. Für Firmen mit anderen Anforderungen wird der TurboSpaten einfach durch die Verwendung eines anderen Stieles angepasst: Zaunbaufirmen zum Beispiel verwenden 40 Zentimeter längere Geräte, damit sie sich für die Pfostenlöcher nicht bücken müssen. Firmen, die oft Stangen in den Boden rammen, benötigen wiederum einen kurzen Stiel, da hier der Ansatzpunkt deutlich höher liegt. Anwender, die das Gerät vielseitig einsetzen, kommen allerdings mit der Standardlänge am besten aus, da hier meist auf Bauchnabelhöhe gearbeitet wird.

Neben dem Vogt TurboSpaten, der auf ein Schlagwerk mit extra langem Hub zurückgreift (die Einzelschlagenergie ist beispielsweise beim Verdichten wichtig), arbeitet die Vogt Lanze mit Venturi-Düsen: sie verwirbeln eine große Luftmenge und schießt diese mit 2,5-facher Schallgeschwindigkeit in den Boden. Dort weitet sie die Kapillare und verhindert somit Staunässe, belüftet Wurzelwerk, ohne die Haarwurzeln zu zerstören oder lockert in Kabelnähe den Untergrund für die Handschachtung. Außerhalb des Erdreichs wird sie gerne zur Moosbekämpfung von Flächen eingesetzt, zum Reinigen von Trockenmauern und Baustellengerät oder zum Freiblasen von Pflasterfugen.

Vogt bringt in diesem Jahr auf der GaLaBau eine große Weiterentwicklung des TurboSpaten auf den Markt: Durch Einstecken eines weiteren Zusatzwerkzeugs können Dünger oder andere bodenverbessernde Stoffe in den Boden eingebracht werden. Dieser sogenannte Vogt Geo Injector ist schnell erklärt:

Grundlage für das Einbringen von Stoffen ist ein Dünger-Rucksack, der es in sich hat: Er eignet sich für Flüssigdünger ebenso wie für Tongranulat oder die wasserregulierenden Absorbergranulate von Geohumus. Die zweite Komponente ist der TurboSpaten, der für Rasenflächen und Baumwurzeln einfach mit unterschiedlich langen Injector-Rohren bestückt wird. Diese werden dann mithilfe des Schlagwerks in die erforderliche Tiefe getrieben. Das am Dünger-Rucksack erzeugte Dünger-Luft-Gemisch wird durch sie hindurch in entsprechender Tiefe in den Boden eingebracht. Diese punktuelle Injektage wird an mehreren Stellen wiederholt, sodass die Nährstoffe gut verteilt sind oder die Saugfähigkeit des Bodens gleichmäßig erhöht ist.

www.vogt-baugeraete.de

GalaBau: Halle 4, Stand 649