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Einsparpotenzial bei Vergabe

Mit der Vergabe öffentlicher Aufträge in Deutschland fallen jährlich Verfahrenskosten in Höhe von 19 Milliarden Euro an. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Kostenmessung der Prozesse öffentlicher Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträge aus Sicht der Wirtschaft und der öffentlichen Auftraggeber, die das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn zusammen mit der Unternehmensberatung Rambøll Management GmbH und der Kanzlei Leinemann und Partner Rechtsanwälte erstellt hat. Auftraggeber dieser Untersuchung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Wie die Studie belegt, werden die Kosten etwa gleichmäßig verteilt. Gemessen am Vergabevolumen von jährlich 300 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen machen die Verfahrenskosten von 19 Milliarden etwa sechs Prozent aus. Dieser Anteil könnte bei Umsetzung der in der Studie erarbeiteten Maßnahmen um etwa 20 Prozent reduziert werden, heißt es in der Studie. Mehr in der aktuellen TASPO.