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Emitec macht das Abgas sauber

Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat Emitec (53797 Lohmar) auf der Basis des Metallträgers eine Vielzahl von Innovationen in die motorische Praxis eingeführt. Im Non-road-Bereich steht den Angaben zufolge die Einführung von Abgasreinigungsverfahren mit den Abgasstufen 3 und 4 in der EU kurz bevor. Die Emissionen von Rußpartikeln und Stickoxiden (NOx) werden in den Jahren nach 2011 abhängig von der Motorleistung stufenweise abgesenkt. Zusätzliche Systeme müssen zur Abgasnachbehandlung verwendet werden. Während die Stickoxide beim Ottomotor durch den geregelten Katalysator abgebaut werden, musste beim Dieselmotor ein anderer Weg gefunden werden. Die wirksamste Maßnahme zur gleichzeitigen Verminderung der Rußpartikel- und der NOx- Emissionen ist das SCRi-System. Bei ihm werden im gemeinsamen Gehäuse der kontinuierliche Dieselrußfilter sowie der SCR-Katalysator untergebracht und unterstützen sich gegenseitig.

Beim SCR-Verfahren (Selektive Katalytische Reduktion) wird eine wässerige Harnstofflösung ins Abgas eindosiert. Nach Umwandlung in Ammoniak werden die Stickoxidverbindungen in neutralen Stickstoff, Wasserdampf und Kohlendioxid aufgebrochen. Bei diesem Verfahren könne der Kraftstoffverbrauch um mehr als fünf Prozent reduziert werden.

Wenn schwierige Einbauverhältnisse dies erfordern, können die Komponenten des Systems auch einzeln verwendet werden. Hier hat Emitec einen Baukasten entwickelt. Sowohl das SCRi-System wie die Einzelkomponenten eignen sich sowohl für die Erstausrüstung neuer Maschinen als auch zur Nachrüstung bereits serienmäßig gefertigter.

Bei landwirtschaftlichen Traktoren und Arbeitsmaschinen für Landschafts- und Grünflächenpflege aller Art, Erntemaschinen und stationären Anlagen bis hin zu Schiffsmaschinen kommt dem SCRi besondere Bedeutung zu, weil es Emitec gelang, alle dazu notwendigen Komponenten in einem Gehäuse unterzubringen. Das heißt, das SCRi reduziert nicht nur die Stickoxide, sondern zugleich CO, HC und Partikel. Die Emitec-Ingenieure entwickelten dazu unterschiedliche Bauformen und Systembausteine, denn im Gegensatz zu den Straßenfahrzeugen, bei denen das System unter dem Fahrzeugboden oder am Rahmen unterkommt, sind die Einbaubedingungen bei Non-road-Maschinen oftmals schwieriger. Hubraum, Leistung und Drehmoment spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle, weil die Metallträger von Emitec problemlos von kleinsten Dimensionen wie für Mopeds bis zu Durchmessern von einem halben Meter oder mehr serienmäßig aus einem Stück gefertigt werden können. Die automatisierten Fertigungsanlagen erlauben es sogar, Individuallösungen mit dem gleichen Wirkungsgrad herzustellen. In jedem Fall stehen glatte, strukturierte und perforierte Stahlfolien zur Verfügung, mit denen turbulente Durchströmung des Trägers mit optimaler Verteilung und Durchmischung des Abgasstromes erzwungen wird. Trotz höchster Leistungsfähigkeit wird der Abgasgegendruck und damit der Verbrauch nicht in die Höhe getrieben. Diese Träger aus einem speziell von Emitec entwickelten, hochtemperaturfesten Stahl sind den Angaben zufolge extrem haltbar.

Kontakt: Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH, Hauptstraße 128, 53797 Lohmar, Tel.: 0 22 46-1 09-3 11, Internet: www.emitec.com.