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Erdfuchs geht in die Tiefe

Mit dem Erdbohrgerät Erdfuchs T20 erweitert die J. Heiß GmbH aus Lenggries ihr Bohrgeräteprogramm um ein Modell mit größerer Bohrtiefe von 20 beziehungsweise 50 Metern. Das neue Gerät für professionelle Tiefenbohrungen wie beispielsweise im Brunnenbau wird als Neuheit erstmals auf der GaLaBau 2008 vorgestellt. Das multifunktionale Gerät ist auch für den Einsatz beim Bohren für den Wärmepumpen-Einbau, für Fundamentbohrungen sowie für das Eindrehen von Bodendübeln und Erdankern bei der Befestigung von Photovoltaik-Anlagen geeignet. Zudem wird es zum Kernbohren und Injektionsankersetzen verwendet.

Gegenüber den bisherigen Versionen zeichne sich der neue Erdfuchs insbesondere durch die Bohrtiefe aus. Der Erdbohrer kann für das Trockenbohren bei einem Durchmesser von 180 Millimetern sowie bei entsprechenden verrohrten Bohrungen bis zu einer Tiefe von 15 bis 20 Metern eingesetzt werden, so J. Heiss. Beim Spülbohren und Imlochhammerbohren werde sogar eine Tiefe von bis zu 50 Metern erreicht. Bedient wird das Gerät über ein schwenkbares Bedienungspult, von dem aus die Bohreinheit gut eingesehen werden kann.

Der Erdfuchs T20 sei mobil einsetzbar. Hierfür sorgt der hydraulische Vierradantrieb mit zwei Antriebsachsen oder alternativ ein Raupenfahrwerk. Letzteres kann zum sicheren Stand ausgefahren und damit verbreitert werden. Eine zusätzliche Verankerung kann mit Hilfe zweier Bodendübel erreicht werden.

Zur Lagestabilisierung trage die bewegliche Bohrlafette bei. Der Aufbau und der Fuß können zum Ausgleich von Höhenunterschieden im Standbereich hydraulisch angepasst werden. Durch die Pendellagerung des Aufbaus kann dieser als Schutz vor dem Umkippen auch eine steile Neigung des Untergrundes ausgleichen.

Kontakt: J. Heiß GmbH, Steinbach 9, 83661 Lenggries, Tel.: 0 80 42-9 14 90, Internet unter www.erdfuchs.de.

• Halle 6, Stand 125