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Fachmesse Hortiflor Expo: Chinesischer Markt braucht „Türöffner“

Fern, aber vielleicht doch so nah, China: ein Land im Aufbruch. Im April fand in Peking die Gartenbau-Fachmesse Hortiflor Expo statt. Deutsche Firmen waren in nennenswerter Zahl beteiligt. Manche nicht zum ersten Mal, viele auch sicherlich nicht zum letzten Mal. Diesmal gab es einen Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Dr. Hans-Joachim Labowsky von der Indega, der Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau, organisiert solche gemeinsamen Auftritte und kann mittlerweile auf einige Erfahrung mit ausländischen Messen zurückblicken. Nach seiner Beobachtung wächst der Markt in China ständig. Mehr Unterstützung und eine bessere Funktion von „Türöffner“ bei chinesischen Firmen, Organisationen und politischen Einrichtungen und Verbänden wäre für die Zukunft wünschenswert und hilfreich, meint er. Durch die Beteiligung an der Messe in Peking biete sich die Gelegenheit, zahlreiche Kontakte mit Entscheidungsträgern aus dem chinesischen Gartenbau und der Gartenbauindustrie vor Ort zu knüpfen. Die Messe war an drei Tagen für Fachbesucher geöffnet, was etwa 11100 Leute nutzten. Ein weiterer Tag galt dem allgemeinen Publikum, hier kamen noch einmal 2 000 Besucher. Insgesamt 296 Aussteller nutzten die etwa 580 000 Quadratmeter Hallenfläche. Die nächste Fachmesse Hortiflor Expo in China findet vom 6. bis 9. April 2005 in Shanghai statt.