Finalisten der GreenTech Innovation Awards 2022 veröffentlicht

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Technische Innovationen von und für den Gartenbau honorieren die GreenTech Innovation Awards. Foto: GreenTech

Vom 14. bis 16. Juni 2022 findet die Technikmesse GreenTech in Amsterdam statt. Hier werden Innovationen im technischen Bereich für den Gartenbau vorgestellt und auch der GreenTech Innovation Award vergeben. Insgesamt fünf Finalisten in zwei Kategorien wurden ausgewählt.

Jury wählt aus 31 Einreichungen aus

Mitte Juni trifft sich die Grüne Branche im Messezentrum RAI Amsterdam in den Niederlanden, um sich über die neuesten technischen Innovationen, Robotik und künstliche Intelligenz in Zusammenhang mit dem Gartenbau zu informieren. Im Vorfeld haben die Aussteller insgesamt 31 Neuheiten für die GreenTech Innovation Awards eingereicht, die von einer fachkundigen Jury, zu deren fachkundigen Beratern auch TASPO-Chefredakteur Dr. Heinrich Dreßler gehörte, gesichtet, bewertet und für die Finalteilnahme ausgewählt worden. Dabei nominierte die Jury fünf Innovationen in zwei Kategorien.

Die Nominierten

Bei den beiden Kategorien handelt es sich zum einen um die Kategorie „Innovation“, zum anderen um die Kategorie „Konzept“. Für die Kategorie „Innovation“ wurden drei Einreichungen für das Finale nominiert, wohingegen es zwei „Konzepte“ in die Endausscheidung brachten. „Innovationen“ reichten die Unternehmen Organifarms GmbH mit dem Ernteroboter Berry für die automatisierte Erdbeeren-Ernte ein. Der HortiFootprint Calculator, der von MPS und LetsGrow.com entwickelt wurde, ist ein innovatives Software-Tool, das den Kohlenstoff-Fußabdruck der Gartenbauproduktion misst. Biobest hat hingegen sein Micromus-System eingereicht, eine braune Florfliege, die sich als generalistischer Räuber, von allen gängigen Blattlausarten ernährt, die in geschützten Kulturen wie Gemüse, Beerenobst, medizinischem Cannabis und Zierpflanzen vorkommen. Biobest schaffte es auch in der Kategorie „Konzept“ mit dem Trap-Eye in die Endrunde, welches automatisiert Klebefallen überwacht. Ebenso in die Endrunde in der Kategorie „Konzept“ schaffte es das Unternehmen Certhon mit dem Konzept Gronos, einem autonomen Indoor-Farming-System, in dem Tomaten und andere Nutzpflanzen optimal wachsen können.

„Große Vielfalt an Einreichungen“

„In diesem Jahr haben wir eine große Vielfalt an Einreichungen erhalten, was nach den vergangenen schwierigen Jahren sehr erfreulich ist. Als Jury haben wir uns speziell mit Bio-, Produktions- und Digitalisierungstechnologien beschäftigt. Eine Auswahl hiervon ist für den Innovations- und Konzeptpreis nominiert“, begründet Liselotte de Vries vom TU Delft AgTech Institute und Vorsitzende der Innovationspreis-Jury die vorliegende Auswahl der Nominierten aus Sicht der Jury.