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Freie Sicht auf Verlegekante

Eine optisch und technisch neu entwickelte Maschine, bei der neben einer Vielzahl von Neuentwicklungen auch bewährte Komponenten der bisherigen Maschinen-Generationen übernommen wurden, stellt Optimas auf der GaLaBau vor: Die Optimas H88 Toro bewährte sich bereits im harten Dauereinsatz in der Praxis.

Der erste Dauererprobungseinsatz der Optimas-Neuentwicklung fand in Lüttich (Belgien) statt. Dort hatte das Unternehmen N. V. Willems auf einer Baustelle im Bereich des Containerterminals eine Fläche von insgesamt 17 000 Quadratmetern mit Rechtecksteinen im Fischgrätverband zu verlegen. Während des zweiwöchigen Tests erreichte Yvan Willems, Inhaber des belgischen Unternehmens, eine durchschnittliche Verlegeleistung von knappen 88 Quadratmetern pro Stunde. Laut Willems eine sehr stolze Leistung, zumal ausschließlich mit Steindicken von 13 Zentimetern und somit einem Gewicht von 330 Kilogramm pro Lage gearbeitet wurde. Resümee: Härtetest mit Note 1 bestanden!

Die H88 Toro wurde mit einem leistungsstärkeren, wassergekühlten Vier-Zylinder-Dieselmotor mit 25 Kilowatt ausgestattet. Zugleich erreichte Optimas durch eine verbesserte Hydraulikfunktion mehr Tempo und eine sensiblere Greiferfunktion. Für spürbar mehr Wendigkeit sorgt der auf 800 Millimeter reduzierte Innenradius der Lenkung.

Die Sichtbeeinträchtigung zur Verlegekante ist von Optimas „eliminiert“ worden. Die notwendigen Hydraulikzylinder sind bei der H88 Toro links und rechts von der Windschutzscheibe im toten Winkel angeordnet. Der zweistufige Ausleger bewirkt zudem problemloses Arbeiten zum Beispiel in Tiefgaragen und weist eine extrem hohe Stabilität auf.

Zum passenden Systemzubehör gehören unter anderem Hydraulik-Bordsteingreifer, die Vakuum-Einheit für schwere Platten, Pflasterfugen-Füllgerät, Hydraulik-Walzenbesen oder Sandstreuschaufel. Bereits vorhandenes Zubehör könne auch bei der neuen Maschine verwendet werden.

Kontakt: Optimas Maschinenfabrik, 26683 Saterland-Ramsloh.