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GaLaBau 2020: Branche entscheidet sich gegen Durchführung

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Vor rund einem Monat hatte die NürnbergMesse noch verkündet, fest mit der Durchführung der GaLaBau im September zu planen – jetzt erfolgte die offizielle Absage des diesjährigen Termins. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war eine umfassende Umfrage unter den für 2020 angemeldeten Ausstellern, wie die Messeleitung erklärt. Es gebe aber Überlegungen, im Herbst Teile der GaLaBau vor Ort sowie virtuell abzubilden.

Die GaLaBau wird in gewohntem Umfang erst wieder im September 2022 stattfinden. Foto: NürnbergMesse

Bedenken in der Branche aufgrund von Corona-Pandemie zu groß

„Die GaLaBau ist eine Erlebnismesse. Sie lebt insbesondere von Live-Demonstrationen, Wettbewerben und der Möglichkeit, Maschinen, Geräte und Materialien anzufassen und auszuprobieren. Auch wenn unsere Kunden den Bedarf haben, Kontakte zu knüpfen und sich über neue Produkte zu informieren, sind die Bedenken in der Branche aufgrund der Covid-19-Pandemie einfach zu präsent, um eine GaLaBau im gewohnten Format stattfinden zu lassen“, kommentierte Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse, die am Dienstag bekannt gegebene Entscheidung, den Termin 2020 abzusagen.

In den Umfragen zur GaLaBau, welche die Verantwortlichen in den vergangenen Wochen innerhalb der Branche durchgeführt haben, hätten zudem einige Unternehmen angegeben, dass die Planung und Vorbereitung der Teilnahme durch sinkende Investitionsbereitschaft aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie internationale Reiserestriktionen erschwert würden. „Auch wenn sich die Situation im September vielleicht noch einmal anders darstellen wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt abzusagen und somit Planungssicherheit zu ermöglichen, weil wir leider nicht garantieren können, dass die GaLaBau den von unseren Kunden gewünschten Erfolg haben wird“, so Wolf.

Alternativkonzept für diesjährige GaLaBau in Planung

Das Angebot an die Branche sei nun, für 2020 ein Alternativkonzept vor Ort und virtuell auf die Beine zu stellen, wie Wolf erklärt. Für dessen Ausarbeitung sei man auf die Mitwirkung von Ausstellern, Messebeirat und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) als ideellem Träger der GaLaBau angewiesen. Denkbar wäre etwa, verschiedene Rahmenprogramm-Punkte der GaLaBau, Fachforen oder auch Produktpräsentationen vor Ort auf dem Außengelände abzuhalten und virtuell zugänglich zu machen. „Behalten Sie sich also den diesjährigen Herbsttermin auf alle Fälle im Kalender“, empfiehlt Wolf.

Wie BGL-Präsident Lutze von Wurmb ergänzt, sei sein Verband sehr zuversichtlich, dass Teile der GaLaBau – wie beispielsweise der beliebte Landschaftsgärtner-Cup – vor Ort realisiert und virtuell für Zuschauer übertragen werden können. „Natürlich bedauern wir, dass unsere GaLaBau dieses Jahr nicht stattfinden kann. Oberste Priorität hat für uns jedoch, im Sinne der ganzen Branche zu agieren und keine Veranstaltung gegen deren Wunsch durchzuführen. Unser Ziel, mit der GaLaBau für Aussteller und Besucher ein besonderes Erlebnis zu schaffen und den vielfältigen Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen, lässt sich unter den Auswirkungen der Corona-Krise leider nicht einhalten“, so von Wurmb

Nächste GaLaBau in gewohntem Rahmen erst im September 2022

Im gewohnten Rahmen wird die GaLaBau erst wieder in zwei Jahren im Messezentrum Nürnberg stattfinden – vom 14. bis 17. September 2022. „Wir freuen uns bereits heute auf ein Wiedersehen mit der internationalen Grünen Branche bei uns in Nürnberg“, so Stefan Dittrich, Leiter der GaLaBau bei der NürnbergMesse. „Sie dürfen gespannt bleiben, welche Alternativformate, vor Ort oder digital, wir für 2020 anbieten können.“

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