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GaLaBau-Report: Wieder mehr Auszubildende

Die Zahl der Auszubildenden ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2003 wieder leicht angestiegen. Insgesamt 5976 junge Menschen ließen sich in Garten- und Landschaftsbau-Betrieben zum Landschaftsgärtner ausbilden. Im Jahr zuvor waren es 5938. Der Höchststand allerdings war im Jahr 2001 mit 6672 Auszubildenden. Die Ausbildungsquote, gemessen an den gewerblichen Arbeitskräften, liegt immer noch knapp über zehn Prozent. Kritisch steht der BGL der Sonderausbildung zum Werker gegenüber. Der GaLaBau stehe mit rund 4500 Werkern gegenüber rund 9500 regulären Auszubildenden an zweiter Stelle aller deutschen Berufe, in denen benachteiligte oder behinderte Menschen eine Sonderausbildung absolvieren. Die Arbeitsverwaltung suche sich nur zehn von rund 350 Berufen aus, in denen knapp 80 Prozent aller deutschen Werker ihre besondere Ausbildung erhalten, kritisierte Dr. Hermann J. Kurth, Geschäftsführer des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Verhandlungen mit den Arbeitsagenturen hätten bisher keine Ergebnisse erzielt. Daher bleibe dem BGL nur der harte Weg, so Dr. Kurth: „Über die Berufsausbildungsausschüsse der zuständigen Stellen müssen die in den Ländern existierenden Werkerverordnungen außer Kraft gesetzt werden.“