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Gartenbau-Versicherung: Schäden durch Unwetter hielten sich in Grenzen

Heftige Gewitter mit Blitzeinschlägen haben vom 28. bis 30. Juni in Teilen Deutschlands Schäden in Millionenhöhe verursacht. Aus Sicht der Gartenbau-Versicherung VVaG (Wiesbaden) gingen die Unwetter im Gartenbau eher glimpflich ab. Im Raum Riedlingen, südliche schwäbische Alb, wurden vier Schäden gemeldet. Dabei handelt es sich in drei Fällen um mittlere Glasschäden. Die Schadenssumme wird auf 100 000 Euro geschätzt. Im Raum östliches Niederbayern (Neumarkt, St. Veit, Tittmoning) gab es insgesamt elf Schadensfälle. Es entstanden starke Schäden an Freilandkulturen und Glaseindeckungen. Da jedoch überwiegend kleinere Betriebe betroffen waren, beläuft sich der Schaden in diesen Gartenbaubetrieben nach ersten Schätzungen auf insgesamt 100 000 Euro. Stark betroffen in dieser Region war eine Baumschule. Der voraussichtliche Schaden beläuft sich hier auf 500 000 Euro. Außerdem entstanden bei den Gewittern über den Süden Deutschlands verteilt noch 20 Überspannungsschäden durch Blitzeinwirkung.

Gemessen an der Heftigkeit dieses Wetterereignisses hielt sich das Schadensausmaß nach Angaben der Gartenbau-Versicherung noch in Grenzen.