Hamburger Senat gibt grünes Licht für Winter-Nordstil 2022

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Auf der Nordstil zeigen die Aussteller ein breites Spektrum an Konsumgütern wie Wohnaccessoires, Dekoration und Saisonales. Foto: Messe Frankfurt/Jean-Luc Valentin

Wie geplant wird am 15. Januar die Winter-Nordstil 2022 in Hamburg ihre Pforten öffnen. Rund 670 Aussteller aus Deutschland, Skandinavien und den Niederlanden werden auf der unter 2G-plus-Bedingungen stattfindenden Ordermesse trendige Produkte für den regionalen Einzelhandel präsentieren, informiert die Messe Frankfurt als Veranstalterin.

„Freue mich sehr, dass die Nordstil stattfinden darf“

„Nach den Absagen und Verschiebungen der Konsumgütermessen in Frankfurt, Paris und Stockholm, freue ich mich sehr, dass die Nordstil stattfinden darf und es Samstag losgeht“, so Nordstil-Leiterin Susanne Schlimgen. Nach der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche habe der Hamburger Senat grünes Licht für die Ordermesse in der Hansestadt gegeben, die somit wie geplant vom 15. bis 17. Januar veranstaltet wird. Damit sei die Nordstil die zweite Konsumgütermesse, die in diesem Jahr stattfindet und die vorerst letzte zu Beginn des diesjährigen Messezyklus.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie werden nach Angaben der Messe Frankfurt auf der Winter-Nordstil 2022 statt der ursprünglich angemeldeten 700 Aussteller nur 670 Marken und Hersteller präsent sein, um in den Hallen A1, A3 und A4 sowie in den Hallen B1, B2, B3, B4 und B7 des Hamburger Messegeländes ihre Highlights für das Frühjahr- und Sommergeschäft sowie die kommende Herbst-, Winter- und Weihnachtssaison vorzustellen. Nach der Absage der Christmasworld (TASPO Online berichtete) sei dies somit die letzte Möglichkeit für den Handel, das Weihnachtssortiment für die kommende Saison zu ordern, betonen die Veranstalter. Zudem seien Messe noch immer ein entscheidendes Marketing-Instrument, so Schlimgen, „und eine langfristige Kundenbindung braucht den persönlichen Kontakt und Austausch.“

Laufend angepasstes Schutz- und Hygienekonzept

Um die Begegnung auf der Winter-Nordstil zum angestammten Termin am Jahresbeginn zu ermöglichen, gilt der Messe Frankfurt zufolge ein in enger Zusammenarbeit mit den Hamburger Gesundheitsbehörden laufend angepasstes Schutz- und Hygienekonzept mit einer Vielzahl von Maßnahmen. Dazu gehöre unter anderem die Erfassung von Besuchern und Ausstellern, stetiger Frischluftaustausch und vergrößerte Ausstellerstände, die für ausreichenden Abstand auf dem Stand sorgen. Daneben gelte während der gesamten Veranstaltung in allen Innenräumen Maskenpflicht – die Messe Frankfurt empfiehlt FFP2-Masken, OP-Masken seien jedoch mindestens vorgeschrieben.

Zugang zur Winter-Nordstil nach der 2G-plus-Regel

Darüber hinaus gelten aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante seit Anfang Januar in Hamburg verschärfte Regeln, wonach für Veranstaltungen in Innenräumen die 2G-plus-Regelung greife. Das bedeutet, dass Messeteilnehmer nach jetzigem Stand nur Zutritt zur Winter-Nordstil erhalten, wenn sie am Eingang einen aktuellen Impf- oder Genesenen-Nachweis plus einen aktuellen Testnachweis vorlegen. Dieser darf bei Einritt nicht älter als 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) beziehungsweise 48 Stunden (PCR-Test) sein, wie die Messe Frankfurt erläutert. Alle dafür notwendigen Dokumente – Ausweis, Impfpass oder App-Scan, Genesenen-Nachweis sowie aktueller Testnachweis – seien unbedingt mitzubringen. Wie die Veranstalter erklären, kann es aufgrund der Kontrollen zu Wartezeiten am Eingangsbereich kommen.

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