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IGW 2022: Blumenhalle zieht um

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Die Internationale Grüne Woche (IGW) kehrt vom 21. bis 30. Januar 2022 mit einem vielfältigen Programm zurück. Bei der 87. Ausgabe der Messe wird die traditionelle Blumenhalle in neue Räumlichkeiten ziehen und soll wieder zahlreiche Besucher anlocken. Verantwortlich für die Planung und Gestaltung der Blumenhalle wird erneut die Erzeugergenossenschaft Landgard sein.

Die IGW kehrt 2022 mit 2G-Konzept zurück, die Blumenhalle soll dann in eine neue Umgebung ziehen und gelte wieder als eines der Highlights. Foto: Messe Berlin GmbH

Blumenhalle zieht in Halle 7

Schon im Januar des kommenden Jahres können Besucher:innen der IGW den Frühling willkommen heißen, wenn die traditionelle Blumenhalle der Messe ihre Tore öffnet. Neu wird allerdings die Umgebung der Blumenschau sein, denn das Publikumshighlight zieht von der ursprünglichen Halle 9 im nächsten Jahr in Halle 7 des Berliner Messezentrums am Funkturm. Wie die Veranstalter bekannt gaben, sollen auch 2022 über 60.000 Blüten Einzug in Halle 7.2a erhalten und den Frühling begrüßen. Auf Nachfrage von TASPO Online bestätigte die Messe Berlin, dass die Gestaltung der Blumenhalle auch im kommenden Jahr die Landgard Service GmbH übernehmen und unter das Motto „Colour Your Life“ stellen werde.

Entfallen wird im kommenden Jahr allerdings der traditionelle Blumenhallenempfang des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) am Vorabend der Internationalen Grünen Woche. Der ZVG und Landgard als Ausrichter der IGW-Blumenhalle hätten sich in Anbetracht der stark steigenden Corona-Inzidenzwerte auf eine Absage verständigt, informiert der ZVG. Eine Einladung zum Blumenhallenempfang, der am 20. Januar 2022 stattgefunden hätte, sei demnach in der derzeitigen Situation „nicht verantwortbar“.

Weitere Highlights der IGW 2022

Neben der Blumenhalle können sich Besucher:innen auch 2022 auf kulinarische Reise durch Länder wie die Niederlande, die Alpenländer oder die Nordischen Länder begeben. „Derzeitige Reisebeschränkungen machen zwar einige Auftritte nicht möglich, so hat zum Beispiel Marokko die Teilnahme abgesagt. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden über die Vielfalt, die wir – trotz Pandemie – anbieten können“, sagt IGW-Chef Lars Jaeger. Zudem präsentiert sich der Deutsche Bauernverband (DBV) und gibt einen Einblick in die Landwirtschaft der Zukunft. „Die Grüne Woche 2022 wird kompakter werden, da einige Aussteller nicht teilnehmen. Inhaltlich bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern das gewohnt abwechslungsreiche Programm, das sie von der Grünen Woche kennen“, so Jaeger. Darüber hinaus werde laut Messe Berlin auch die Tierhalle einer kompletten Überarbeitung unterzogen, in der Tiere mehr Platz bekommen sollen.

Niedersachsen sagt Messebeteiligung ab

Laut aktuellen Planungen setzt die Internationale Grüne Woche 2022 auf die 2G-Regelung, weshalb laut derzeitiger Verordnungslage auf Masken verzichtet werden könne. „Da bei 2G derzeit sowohl Masken- als auch Abstandspflicht entfallen, können wir ein Stückweit Normalität auf unserer Traditionsveranstaltung herstellen“, freut sich Jaeger auf die anstehende Veranstaltung. Besucher:innen müssen entweder geimpft oder genesen sein und einen entsprechenden Nachweis in digitaler Form erbringen. Nicht an der IGW beteiligen wird sich indessen das Bundesland Niedersachsen, das gaben die niedersächsische Marketinggesellschaft und das Landwirtschaftsministerium bekannt. „Die Absage tut weh, aber Niedersachsen nimmt seine Verantwortung für die Gesundheit der Messebesucher und Aussteller sehr ernst. Unser traditioneller Niedersachsenabend fehlt sicher vielen Gästen als beliebte Austauschplattform zum Jahresauftakt. Die anhaltende Pandemie zwingt uns aber ihre eigenen Regeln auf. Wir müssen die Zuversicht behalten und uns nun ganz auf Berlin 2023 konzentrieren“, kommentiert Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast die Entscheidung. Seit 1970 richtet die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft den Ausstellungsbeitrag des Landes auf der IGW im Auftrag der Landesregierung aus. Traditionell gehört der Niedersachsenabend zu den festen Netzwerk-Terminen der deutschen Agrar- und Lebensmittelbranche.

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