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Individuelle Tieflader

Blomenröhr Fahrzeugbau (59590 Geseke) als einer der führenden Anbieter im Bereich Tandem-Anhänger bis 18 Tonnen Gesamtgewicht präsentiert auf der Galabau sein umfangreiches Produktprogramm. Es umfasst Minitieflader, Durchfahrtieflader, Überfahrtieflader und Kipper-Tieflader für den Transport von Maschinen und Schüttgut.

Die Produkte zeichnen sich aus durch die robuste Verarbeitung, Langlebigkeit und Individualität, so das Unternehmen. Alle Produkte würden auf Kundenwunsch gefertigt. Auch ganz individuelle Anforderungen des Kunden setze Blomenröhr um. Das Familienunternehmen setzt nach wie vor auf den Einsatz von Stahl und auf die Verbindung der einzelnen Bauteile durch Schweißen. Diese Produktionsweise garantiere das höchste Maß an Sicherheit in der Stabilität.

Die auflaufgebremsten Minitieflader bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht sind speziell für den Transport von Maschinen entwickelt worden. Sie setzen sich durch die stabile Konstruktion und wichtige Detaillösungen von den gebräuchlichen PKW-Anhängern deutlich ab, betont Blomenröhr. Die engen Querverstrebungen des Rahmens werden handverschweißt, die Seitenbordwände sind einzeln angebracht und werden durch Profilrohr verstärkt. Ein seitlicher Rammschutz kann als Aufstiegshilfe dienen, die Rückleuchten und die Rampenverriegelung sind durch Stahlrahmen geschützt und die Rampen aus Profilrohr sind mit Lochblech belegt. Die angeschweißten Kotflügel aus Blech sind begehbar. Der Boden des Minitiefladers wird mit imprägnierten Fichtenbohlen mit Nut und Feder belegt.

Neu auf der Galabau stellt das Unternehmen den höhenverstellbaren Zugbaum der Firma Knott vor, der sich durch die einfache Ein-Mann-Bedienung auszeichne. Die Minitieflader sind komplett feuerverzinkt. Auch für den Durchfahr-Tieflader mit einer Innenbreite von zwei Meter werde das Chassis in Einzelfertigung hergestellt. Der Rahmen wird aus Profilrohr mit engen Quertraversabständen gebaut, die Seitenwände aus Blech angeschweißt, und der Boden aus getränkten Fichtenbohlen mit Nut und Feder eingesetzt. Im Vergleich zur Wannenfertigung führe diese Fertigungsweise bei hoher Punktlast nicht zum Verzug des Chassis und lasse sich bei Bedarf ausbessern.

Der Überfahr-Tieflader wird über die Räder gebaut und hat eine Innenbreite von etwa 2,45 Meter, die Länge des Fahrzeuges ist vom Kunden frei wählbar. Die hintere Abschrägung des Fahrzeugs garantiere eine optimale Be- und Entladung der Maschinen. Es werden Bordwände verwendet, die mit einem Laser verschweißt wurden und somit nach eigenen Angaben komplett dicht sind. Die Scharniere aus geschmiedetem Stahl stehen für eine lange Einsatzmöglichkeit. Verzurrmöglichkeiten sind im Abstand von 1,25 Meter im Seitenprofil eingearbeitet. Die maximale Bodenfreiheit werde erreicht, indem die kritischen Bauteile (wie zum Beispiel Membranzylinder) so hoch wie möglich angebracht werden.

Die Dreiseiten-Kipper seien zuverlässig, robust in der Baurat und wartungsarm in der Technik. Die Quer- und Längsprofile der Kippbrücke sind eng angeordnet. Eigenschaften, die besonders für den Transport von Maschinen mit hoher Punktlast wichtig sind, so das Unternehmen.

Aus dem leistungsstarken Tandem-Kipper werde im Handumdrehen ein befahrbarer Maschinentransporter mit beachtlich niedriger Ladehöhe Die Alu-Verladeschienen mit acht Tonnen Traglast pro Paar sind unter der Ladefläche eingeschoben und gegen Diebstahl zu sichern. Die Lagerung auf Rollen vereinfacht die Handhabung bei dem Herausziehen. Vor dem Beladen werden die Schienen in eine Welle eingehängt, um das Abrutschen zu verhindern. Alle vier Kugelkipplager sind geräuschgedämpft.

Die Kipper sind mit einem schweren Kippzylinder mit automatischen Hubbegrenzer ausgestattet. Bei dem auf der Galabau ausgestellten Zweiseiten-Kipper sind wie bei dem Tieflader am Heck robuste Rampen angebracht, die bei dem Kippvorgang stehen bleiben. Im Vergleich zum Dreiseiten-Kipper habe diese Variante den Vorteil, dass die Länge der Ladefläche bis 6,50 Meter betragen kann und sich die Laderampen mit Ein-Mann-Bedienung einfach abklappen lassen.

Um die beste Ersatzteilversorgung zu garantieren, finden bei der Produktion für alle Fahrzeugtypen Markenartikel Verwendung. Dafür habe Blomenröhr Fahrzeugbau stabile Partnerschaften mit seinen Lieferanten geschaffen. Die Fahrzeuge werden grundsätzlich – bis auf die Minitieflader – lackiert. Vor der elektrostatischen Grundierung und Lackierung der Fahrzeuge werden die Stahlteile stahlkorngestrahlt. Neu auf der Galabau stellt Blomenröhr die Qualitätslackierung der Reihe 68 von Glasurit, einem Zweikomponenten-Acryl-Lack, vor. Diese garantiere einen hohen Glanz, gute Farbtonbeständigkeit und starke Oberflächenhärte. Zugleich entspreche sie den geltenden. Als Zubehör lasse sich das Chassis auch verzinken.

Kontakt: Blomenröhr Fahrzeugbau GmbH, Schneidweg 31, 59590 Geseke, Tel.: 02942-1024, Fax: 02942-3666, www.blomenroehr.com, E-mail: info@blomenroehr.com

Halle 7, Stand 114