Messen

Interesse an Teilnahme ist weiter gestiegen

Zum vierten Mal veranstaltet der Landesverband Weser-Ems im Bund deutscher Baumschulen in diesem Jahr die „Oldenburger Vielfalt” und erneut ist die Zahl der Teilnehmer gestiegen. 106 Betriebe öffnen vom 10. bis 21. August ihre Türen für Fachbesucher aus dem In- und Ausland.

Sehr zufrieden mit der Entwicklung zeigt sich Renke zur Mühlen, Vorsitzender des Landesverbandes Weser-Ems im Bund deutscher Baumschulen (BdB). „An der ersten ‘Oldenburger Vielfalt‘ 2006 beteiligten sich etwa 80 Baumschulen. Jetzt sind schon über die Hälfte unserer Mitgliedsbetriebe dabei und wir halten die Veranstaltung noch für sehr ausbaufähig.”

Der BdB-Landesverband hat mit der Veranstaltung für seine Mitgliedsbetriebe eine Plattform für Werbung geschaffen, die diese mehr oder weniger stark nutzen - jeder nach seinem Ermessen. Lediglich ein geringer Teilnehmerbeitrag sei zu entrichten. „Für die Betriebe ist die Teilnahme finanziell wesentlich günstiger als ein Messeauftritt, zudem können sie den Besuchern wesentlich mehr zeigen als an einem Messestand” ergänzt zur Mühlen.

Die über 100 teilnehmenden Baumschulen präsentieren während der Oldenburger Vielfalt ein umfangreiches Sortiment an Freiland- und Containerpflanzen: vom Alleebaum über Bodendecker, Formgehölze, Gräser, Heidepflanzen, Laub- und Obstgehölze, Koniferen, Rhododendron, Rosen und Schlingpflanzen bis hin zu Stauden. Das Angebot ist dabei auf die unterschiedlichsten Kundenansprüche abgestimmt.

Seit dem letzten Jahr können sich neben den Baumschulen auch Partnerfirmen an der Oldenburger Vielfalt beteiligen, die durch ihre Produkte und Serviceleistungen eng mit der Branche verbunden sind (Bewässerungs- und Baumschultechnik, Gewächshausbau und Baumschulbedarf). Deren Anzahl ist mit fünf Betrieben in diesem Jahr allerdings gering und das soll auch so bleiben. Denn, wie zur Mühlen betont: „Die ‘Oldenburger Vielfalt‘ soll eine echte Baumschulmesse bleiben. Sie ist für unsere Kunden gedacht und es soll dabei um die Pflanze gehen.”

Einen zentralen Informationsstand wie im letzten Jahr wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. „Er wurde nicht so gut angenommen wie erwartet, die Besucher sind direkt in die Betriebe gefahren”, erläutert Jochen Stöckmann, Vorsitzender des Werbeausschusses. Als Orientierung dient den Besuchern dabei die neu gestaltete Informationsbroschüre. Sie enthält neben den Kurzbeschreibungen aller teilnehmenden Betriebe auch eine Übersichtskarte. Die Broschüre steht in diesem Jahr erstmals auch im Internet als Download zur Verfügung (www.meineoldenburger.de). Auf der Homepage sind ebenfalls alle teilnehmenden Betriebe zu finden sowie weitere Informationen über den BdB-Landesverband und seine Mitglieder.

Martina Borowski, Braunschweig