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IPM 2020: junge Start-ups „made in Germany“

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Auf der IPM 2020 präsentieren nicht nur etablierte Aussteller ihre Neuheiten für die kommende Saison – die Weltleitmesse des Gartenbaus bietet auch jungen Start-up-Unternehmen eine Plattform, um sich und ihre innovativen Ideen einem internationalen Publikum zu präsentieren. Erste Anmeldungen liegen laut Messe Essen bereits vor.

Innovative Ideen gibt es auch auf der IPM 2020 zu sehen, unter anderem von jungen Start-up-Unternehmen, die sich an einem Gemeinschaftsstand „made in Germany“ präsentieren. Foto: Messe Essen

Start-up-Ideen vom Kiribaum bis zum Gourmet-Kräuterlikör

So hat zum Beispiel die Firma Junger Spross Suttmeyer/Gibmeyer aus Gladbeck ihr Kommen angekündigt, um im Rahmen der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) vom 28. bis 31. Januar ihre Anzuchtsets in Papiertüten vorzustellen. Eine Projektplanungs-Software für Gartenbau-Betriebe will dagegen die Planbar Gbr aus Bocholt zeigen, während die Bactiva GmbH mit mikrobiellen Präparaten für die Pflanzen-Produktion nach Essen kommt. Ebenfalls angemeldet haben sich den Veranstaltern zufolge die Berliner Firma Dr. Jaglas mit Gourmet-Kräuterlikören und die WeGrow gmbH aus Tönisvorst, die auf dem Gebiet des nachhaltigen Kiribaum-Anbaus spezialisiert ist.

Gemeinschaftsstand für innovative Jungunternehmen auf der IPM

Zu finden sein werden die jungen Start-ups auf der IPM 2020  an einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Gemeinschaftsstand, der das Gütesiegel „made in Germany“ tragen wird. Als dessen Standort ist der Messe Essen zufolge bis dato die Halle 5 vorgesehen. Weitere Anmeldungen von innovativen Jungunternehmen sind laut Mitteilung noch bis zum 5. Dezember per E-Mail an ipm(at)messe-essen.de möglich. Allerdings stünden nur noch wenige Standflächen zur Verfügung.

Um ihre Neuentwicklungen oder wesentlich verbesserten Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen an dem Gemeinschaftsstand zeigen zu können, müssen die Bewerber bestimmte Kriterien erfüllen. So dürfen die Firmen laut Messe Essen nicht älter als zehn Jahre sein, maximal 50 Mitarbeiter beschäftigen und bei der Jahresbilanzsumme beziehungsweise dem Jahresumsatz nicht über zehn Millionen Euro liegen. Zudem müssen Sitz und Geschäftsbetrieb des Unternehmens in Deutschland sein.

Bundeswirtschaftsministerium trägt 60 Prozent der Standmiete

Start-ups, die den Zuschlag für einen der Plätze am Gemeinschaftsstand erhalten, bekommen den Angaben zufolge nicht nur eine Auswahl an Standmobiliar, sondern auch Kommunikationsflächen, Infotheken und Catering-Möglichkeiten. Standmiete und -bau werden zu 60 Prozent vom Bundeswirtschaftsministerium übernommen.