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Klasmann-Deilmann sagt Teilnahme an der IPM ab

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Die Unternehmensgruppe Klasmann-Deilmann hat in einer Meldung an seine Kunden und Geschäftspartner die Teilnahme an der kommenden IPM abgesagt. Der Produzent von Kultursubstraten für den Produktionsgartenbau zahle aber dennoch die Standgebühr, um einen solidarischen Beitrag zu leisten.

Werden bei der kommenden IPM nicht mit einem Stand vertreten sein, leisten aber dennoch die Standgebühr. Foto: Screenshot (Klasmann-Deilmann.com)

„Gartenbaubranche ohne Einschränkungen agil“

„Die Gartenbaubranche beweist in der Corona-Krise, dass sie ohne Einschränkungen agil und lieferfähig bleibt. Wir freuen uns über zahlreiche gute Nachrichten aus unserer Branche, die angesichts der weltweiten Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft nicht selbstverständlich sind. Unsere Hoffnung ist, dass auch Ihr Unternehmen bislang gut durch diese herausfordernde Zeit gekommen ist und Sie gesund geblieben sind“, heißt es auf der Firmenhomepage zunächst. Aus diesen Gründen startete das Unternehmen vor einigen Wochen mit den Vorbereitungen auf die IPM im Januar 2021 in Essen.

Kein Risiko einer Infektion eingehen

Doch aufgrund der anhaltenden internationalen Situation rund um die Ausbreitung des Corona-Virus, habe man sich nach reichlichen Überlegungen nun dazu entschlossen, die Teilnahme der Unternehmensgruppe bei der IPM abzusagen. Als Gründe nennt Klasmann-Deilmann, dass man weder Kunden, noch das eigene Team einem erhöhten Risiko einer Infektion aussetzen möchte. „Wir möchten unsere Kunden im Produktionsgartenbau weiterhin ohne Einschränkung mit Substraten beliefern und beraten. Voraussetzung dafür ist, dass unser Team gesund bleibt. Vor diesem Hintergrund verzichten wir nicht allein auf die IPM 2021, sondern sagen auch zahlreiche weitere interne und externe Veranstaltungen ab“, erklärt das Unternehmen.

Unternehmen leistet trotz Absage die Standgebühr

Trotz der Absage werde das Unternehmen allerdings dennoch die Standgebühr für ihren Messeauftritt bei der IPM bezahlen. „Da wir die IPM unvermindert schätzen, leisten wir mit der Überweisung der Standgebühr einen solidarischen Beitrag zum Erhalt der Weltleitmesse für den Gartenbau. Unsere Hoffnung ist, dass wir im Januar 2022 gemeinsam an alte Erfolge anknüpfen können.“ Alternativ arbeite man aktuell an einem alternativen Weg, mit Kunden in Kontakt zu treten. Details zu dem geplanten Online-Format werde man in naher Zukunft mitteilen.  

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