Messen

Mehr Sicherheit durch zweite Wetterstation

Gerade bei immer größer werdenden Gartenbaubetrieben spielt die Betriebssicherheit eine immer größere Rolle. Das Klima im Gewächshaus wird in hohem Maße von äußeren Einflüssen bestimmt. Dabei können bestimmte Faktoren große Schäden verursachen, beispielsweise kann eine übermäßige Sonneneinstrahlung Schäden an den Kulturen verursachen. Ursache könnte beispielsweise ein Vogel sein, der sich auf dem Lichtsensor niedergelassen hat und dem Klimacomputer so vorgaukelt, dass es bedeckt ist und die Schattierung aufgefahren werden sollte. Der Gärtner überwacht heute die Gewächshäuser mit Technik und muss dieser blind vertrauen können. Viele Sensoren wie EC- und pH-Wert Messgeräte sind bereits doppelt vorhanden, doch verfügen 99 Prozent der Betriebe über nur eine Wetterstation. HortiMax (NL-Pijnacker) hat diese jetzt um eine zweite ergänzt. Die zweite Wetterstation ermöglicht eine Kontrollmessung. Werden defekte Sensoren oder zu große Abweichungen festgestellt, wird ein Alarm gegeben. Damit wird die Regelung um einiges sicherer. Auch kann es sein, dass es an einem Ende des Gewächshauses bereits regnet, während am anderen Ende noch die Sonne scheint. Auch hierauf kann die Regelung schneller reagieren. Der MultiMa, der Klima- und Bewässerungscomputer von HortiMax, hat diese neue Funktion in der MultiMa Version 4.10 integriert und ist nach Firmenangaben derzeit der einzige Klimacomputer der diese Funktion bietet.

Eine Weiterentwicklung gibt es auch beim P-Plus network das MultiMax im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Bei dem Arbeits- und Ernteerfassungssystem wurden an einem Terminal die Mitarbeiter erfasst, sowie die Arbeit die sie ausführen und beispielsweise die geernteten Stückzahlen in Echtzeit. Die Daten aus dem Gewächshaus werden dabei über Wireless übermittelt. Jetzt hat HortiMax den MiniMaX-Terminal entwickelt bei dem die Daten mit Hilfe von nur fünf Tasten und einem hellen Display erfasst werden können. Außerdem kann der MiniMaX Pfade, Tische, Container, Erntewagen und so weiter scannen. Durch das System ist ein direkter Zugriff auf die aktuellen Daten über ein robustes, drahtloses Netzwerk möglich. Für den Fall, dass die drahtlose Verbindung aus irgendeinem Grund ausfällt, verfügt der handliche MiniMaX mit einem Maß von sechs mal zehn Zentimetern über einen 2 GB Speicher zur Ablage von Daten für den späteren Versand. Der Akku lässt sich über USB aufladen. Der MiniMaX-Terminal arbeitet mit der neuentwickelten Arbeits- und Ernteregistrierungssoftware P-Plus Productiv.

Halle 06, Stand 0104