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Messe Essen feiert Abschluss der ersten Bauphase

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Mit rund 500 geladenen Gästen, Kunden und Partnern feiert die Messe Essen heute den Abschluss der ersten Modernisierungsphase. Mit dem Bauprojekt will sich die Stadt stärker als Messestandort positionieren und den Ansprüchen von Ausstellern und Besuchern gerecht werden.

Das Glasfoyer der Messe Essen bildet das neue Portal des Messehauses Ost. Foto: Messe Essen GmbH

Messe Essen: Ausbau voll im Zeitplan

Der wichtigste Meilenstein innerhalb des Bauprojekts, der nun erreicht wurde, ist die Fertigstellung des 2.000 Quadratmeter großen Glasfoyers. Dieses ist sowohl einladender Startpunk für Messegäste, kann aber auch als eigenständige Eventlocation genutzt werden. Vom Foyer aus gelangen die Besucher direkt in die Messehallen, die im Zuge der Modernisierung ebenfalls neu strukturiert werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Planungsprämissen der ersten Bauphase sowohl zeitlich als auch finanziell voll erfüllt haben“, kommentiert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. „Insgesamt haben sich die auf den Tag genaue Umbauplanung und die professionelle Zusammenarbeit zwischen unserem Messe Essen Team und den externen Fachleuten bezahlt gemacht.“

Neues Glasfoyer der Messe Essen als Ausgangspunkt für Besucher

Aus den bisher 18 mitunter kleinteiligen und teilweise doppelgeschossigen Hallen entstehen insgesamt acht große auf einer Ebene. Dies vereinfacht die Orientierung sowie Logistik und bietet dem Standbau, beispielsweise auf der IPM, neue Möglichkeiten. Die Flächenbilanz von 110.000 Quadratmetern bleibt dabei auch nach Abschluss der Modernisierung erhalten. Mit den Feierlichkeiten geht neben dem Foyer auch die erste Hälfte der neuen, 11.000 Quadratmeter großen Halle 6 mit Blick auf den Grugapark in den Betrieb.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW, gratulierte persönlich zum Abschluss der ersten Bauphase und lobt besonders das fertiggestellte Glasfoyer: „Das neue Portal des Messehauses Ost kombiniert hohe Aufenthaltsqualität und moderne Ausstellungsbedingungen. Damit sichert die Messe Essen ihre Zukunftsfähigkeit und setzt darüber hinaus Impulse für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“

Moderne Infrastruktur durch Umbaumaßnahmen

Seit dem Start der Bauphase am 2. Mai 2016 verarbeitete das Unternehmen Implenia rund 2.300 Tonnen Stahl, 125 Kilometer Kabel, 15.000 Quadratmeter Gussasphalt und 3.000 Quadratmeter Fliesen. Mit den Modernisierungsmaßnahmen will die Messe Essen vor allem technische Innovationen umsetzten sowie eine einfache Orientierung, logistische Flexibilität und eine moderne Infrastruktur gewährleisten.

Der nächste Bauabschnitt widmet sich bis Spätsommer 2018 dem Abriss der Hallen 4, 4A und 5. An ihrer Stelle entsteht der südliche Teil der neuen Halle 6. Hier ist dann auch der exklusive Gäste Club mit eigenem Eingang und separater Zufahrt beheimatet. Zeitgleich erfolgt die technische Modernisierung der Hallen im nördlichen Gelände. Der Abschluss des Gesamtprojekts mit einem Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro ist für Herbst 2019 terminiert.


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