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Messe FSB: Plattform der Sport- und Freizeitstätten-Szene

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Vom 5. bis 8. November lädt die Koelnmesse die internationale Sport- und Freizeitstätten-Szene zur FSB. Rund 620 Unternehmen aus 45 Ländern werden auf der Fachmesse für Freiraum, Sport und Bewegungseinrichtungen in der Domstadt ihre Innovationen, Konzepte und Produktentwicklungen vorstellen.

Stark vertreten sind auf der FSB wieder die nationalen und internationalen Kunstrasenanbieter – eine Sonderschau greift das Thema Recycling und Lebenzyklus von Kunststoffböden auf. Foto: Koelnmesse/Harald Fleissner

Kunstrasen-Anbieter stark vertreten auf der FSB

Die Produktgruppen reichen dabei von Lösungen für Sportanlagen über Ausstattungselemente für Spiel- und Freizeitanlagen bis hin zu Lösungen für die Möblierung in den Städten (Urbanes Design). Stark vertreten sind nach Messemeldung auf der FSB wieder die nationalen und internationalen Kunstrasen-Anbieter. Neben den Ausstellerpräsentationen werden Verbände und Organisationen wie die FIFA, der EMEA Synthetic Turf Council (ESTC) und der Synthetic Surf Council (STC) als Partner der FSB mit Informationen und Best Practice-Beispielen innovative Kunstrasen-Themen und neue Testverfahren darstellen.

Passend dazu initiiert die FSB, nach Messeangaben die weltgrößte Businessplattform für Freiraum-, Spiel-, Sport-, Bewegungs- und Freizeitinfrastruktur, unter dem Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ in diesem Jahr erstmals das Forum Recycling, das insbesondere die Lebenszyklus-Betrachtung von Kunststoffböden im Rahmen einer Sonderschau, in Forumsveranstaltungen und in einer Action Area präsentiert. Im Mittelpunkt steht das Recycling von Kunststoffböden (Kunstrasen, Fallschutz, Laufbahnen), das in den kommenden Jahren zu einer immer größeren Herausforderung für Kommunen und Vereinen wird.

Kongress parallel zur FSB: Ideen für die aktive Stadt der Zukunft

Ideelle Trägerin der FSB ist die IAKS, die Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen. Parallel zur FSB veranstaltet die IAKS bereits zum 26. Mal einen Kongress. Das Programm steht unter dem Leitthema „Eine aktive Welt Wirklichkeit werden lassen“. In Vorträgen und Diskussionen geht es dabei unter anderem um die Frage, wie Städte die globale Nachfrage nach mehr Raum für einen aktiven und gesunden Lebensstil für die Bürger decken können. Immer bedeutender werde auch das Thema „Bewegungsraum Schule“.

Dieses Thema wird auch der Bundesverband für Spielplatzgeräte- und Freizeitanlagen-Hersteller (BSFH) aufgreifen. Vorgesehen sind dazu ein Vortrags- und ein Workshop-Programm. Partner dieses Themenkomplexes werden neben dem Didacta Verband auch der Bundesverband der Sportartikel-Industrie (BSI) und die Fachgruppe Sport- und Turngeräte im BSI sein.

In einem Planer-Forum und einer Sonderschau geht es darüber hinaus um aktuelle Themen wie Mobilität, Stadtplanung und -entwicklung, Quartierentwicklung und Mehrgenerationen, Barrierefreiheit und Bewegungsräume. Traditionell treffen sich auch die Landschaftsarchitekten zum bdla Tag NRW am 7. November.

Deutscher Olympischer Sportbund mit Aktionsprogramm auf der FSB

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) tritt auf der FSB erneut mit einem breitgefächerten Aktionsprogramm auf. Der DOSB und seine Kooperationspartner werden am Messestand zu aktuellen Sportstätten-Themen informieren. Im Rahmen von Fachveranstaltungen wird die derzeitige Sportstätten-Situation in Deutschland in den Blick genommen. So lädt der DOSB die Sportstätten-Referenten der Landessportbünde zum Expertenaustausch über aktuelle Entwicklungen im Sportstätten-Bereich ein und unterstützt als Kooperationspartner weitere Fachveranstaltungen.

Zur FSB 2019 fortgeführt wird auch die Networking-Area Sportnetzwerk.fsb, eine Initiative der Koelnmesse und Sportstättenrechner. Auf der Networking-Area treffen die Entscheider der Branche auf Vereins- und Verbandsvertreter, Sportstätten-Betreiber, Fachplaner und Sportamtsleiter. 

Die FSB findet vom 5. bis 8. November als „Messeduo“ gemeinsam mit der Aquanale statt, die die Themen öffentlicher und privater Schwimmbad-Bereich, Sauna, Spa und Wellness abdeckt.