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Mit Laserhilfe Sportplätze exakt markieren

Der normale Zuschauer denkt überhaupt nicht über die Linien nach, die wir auf Sportplätzen in Fernsehübertragungen oder vor Ort sehen. Er nimmt einfach an, dass der Platzwart schon sicherstellen wird, dass die Linien gerade und die Spielplätze rechtwinklig markiert sind. Aber stimmt das wirklich? Das Unternehmen Beam Rider Ltd. hat Sportplätze in Großbritannien gründlich untersucht und ist dabei zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen: auch auf den bestgepflegten Plätzen war danach kein einziger Platz wirklich regelgerecht markiert. Die Regeln des Fußballverbandes verlangen, dass das "Spielfeld rechteckig sein muss". Wenn ein Fußballfeld nicht rechtwinklig ist, können dadurch Vor- und Nachteile entstehen, die das Spielergebnis beeinflussen können, genauso wie etwa eine schräge Spieloberfläche oder unterschiedlich große Tore. In Großbritannien wurden viele Fußballplätze inspiziert, einschließlich der Plätze der ersten Liga. Kein einziger dieser Plätze war wirklich rechtwinklig markiert, wie das Unternehmen Beam Rider Ltd. feststellte. Der dem rechten Winkel nächstliegende Wert habe 88 Grad betragen, doch seien solche Werte eher die Ausnahme gewesen. Am anderen Ende der Skala verwies das Unternehmen auf einen Platz als Negativbeispiel, der an einer Ecke eine Abweichung von drei Metern und an der anderen Ecke eine Abweichung von sogar vier Metern aufgewiesen habe. In den meisten Fällen seien die Abweichungen so groß gewesen, dass sie sich in Metern messen ließen. Entscheidend sei die Tatsache, dass bei nicht rechtwinklig zueinander stehenden Außenlinien auch alle weiteren Markierungslinien nicht mehr korrekt gezeichnet werden können. Abhilfe verspricht hier ein neues, lasergesteuerte Linienmarkierungssystem (BeamRider), das eine exakte Platzmarkierung erlaube und das bei einer Reduzierung der dafür notwendigen Arbeitszeit von "über 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Methoden". Erstmals wurde das neue System in Deutschland während der Demopark-Messe in Eisenach der deutschen Rasenpflegebranche am Stand von TTC - The Turfcare Company vorgeführt. Das bisher notwendige Ausmessen und Aufspannen von Hilfsschnüren könne mit dem neuen System komplett entfallen. Mehr Informationen inklusive vergleichender Kostenstudien gibt es im Internet unter: www. ransomes-jacobsen.de. Kontakt: TTC - The Turf Care Company, Borkstraße 4, 48163 Münster, Tel.: 0251-7800 80