Messen

Regenwasserspeicherung im Boden

Aufgrund anstehender Verschärfung der Gesetzgebung in den Niederlanden bezüglich des Wasserauffangens und der Speicherung sowie der Problematik im Zusammenhang der Einleitung von Abwasser, das bei der Umkehrosmose anfällt, ist die unterirdische Regenwasserspeicherung auf dem Vormarsch. Hier bietet Wilk van der Sande (NL-Poeldijk) den SanAquastore an. Als Vorteile des Systems hebt das Unternehmen sauberes Wasser, große Speicherkapazität, oberirdische Raumeinsparung und niedrige Gestehungskosten hervor.

In der Praxis ist bereits der erste SanAquastore in Betrieb. Bei diesem wird das Regenwasser in einem Becken aufgefangen und von dort in den Boden abgeführt. Bei Wasserbedarf wird das Wasser in das Becken hochgepumpt. Da das Becken nur einen Zwischenschritt darstellt, ist ein kleineres Becken als vorher ausreichend. Beim in Betrieb genommenen SanAquastore werden stündlich bis zu zehn Kubikmeter Wasser abgeführt. Bei Wasserbedarf können stündlich 15 bis 20 Kubikmeter hoch gepumpt werden. Die Wassermenge die stündlich eingeleitet und hochgepumpt werden kann ist von der Bodenstruktur, der Kapazität der Anlage und dem Wasserbedarf abhängig und daher bei jedem Projekt unterschiedlich. Ein Screenfilter filtert das Wasser auf zehn Micron, wodurch Verunreinigungen des Regenwassers herausgefiltert werden, was verhindert, dass sich das Sandpaket im Boden zusetzt. Der Filter spült sich automatisch selber.

Ob der SanAquastore realisiert werden kann, hängt von den regionalen Gegebenheiten und den lokalen Vorschriften ab.

Halle 01, Stand 0112