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Selbst Festgestein ist kein Hindernis mehr

Auf der GaLaBau in Nürnberg präsentiert sich die Tuchel Maschinenbau GmbH den Angaben zufolge mit einer Weltneuheit. Erstmalig kann der von Tuchel produzierte Bohr-Trac Bohrungen im Imlochhammerverfahren erstellen. Aufgrund dieses Verfahrens sei es möglich, punktgenau Bohrungen selbst in härteren Gesteinsschichten zu platzieren. Mittels eines Tieflochbohrhammers mit Rückschlagventil und einer Stiftbohrkrone können Bohrungen mit einem Durchmesser von maximal 200 Millimetern auf entsprechende Tiefen abgeteuft werden. Für das Imlochhammerbohrverfahren könne die gleiche Ausrüstung genutzt werden, die bereits im Spülbohrverfahren eingesetzt wird. Unterschied dort, statt Wasser wird Luft durch den Spülkopf und durch die Bohrrohre zum Tieflochhammer geschickt, um diesen anzutreiben. Dieser zertrümmert das anliegende Gestein und die dabei ausgeblasene Luft befördert das Bohrgut aus dem Bohrloch, erklärt Tuchel.

Diese neue Option gepaart mit den anderen Vorteilen, wie schmale Bauart, Allradantrieb, hydraulische Lenkung, geringes Eigengewicht, Wendigkeit, machen laut Tuchel den Bohr-Trac zum geeigneten Partner für den Bereich Brunnenbau und Geothermie. Ein weiterer Nutzen für alle Brunnenbauer biete die Multifunktionalität des Bohr-Trac’s. Außer dem Bohrgerät können noch bis zu 15 andere, zusätzliche Arbeitsgeräte für das Trägerfahrzeug zum Einsatz gebracht werden, beispielsweise Schaufel und Palettengabel oder Kehrmaschine.

Kontakt: Tuchel Maschinenbau GmbH, Holsterfeld 15, 48499 Salzbergen, Tel.: 0 59 71-96 75-0, Internet: www.tuchel.com.

• Halle 7, Stand 536 und Außengelände „Erdbau“ Stand Em 18