Messen

Spielerisch zum Erfolg: Die Fachmesse GaLaBau 2008 erweitert ihr Ausstellungsangebot

Selbstbewusst zeigt sich die Nürnberg Messe im Vorfeld der GaLaBau, die dieses Jahr turnusgemäß vom 17. bis 20 September in Nürnberg stattfindet. Auf keiner anderen Messe in Deutschland sei die Spielplatz-Branche so stark vertreten wie auf der GaLaBau und das wolle man nun auch durch den neuen Messenamen „GaLaBau 2008 mit Fachteil Playground“ unterstreichen.

Noch begründet die Messe Nürnberg ihren Führungsanspruch in diesem Segment allerdings nicht über die Ausstellerzahlen, sondern vielmehr über die Menge der Fachbesucher, die sich auf der vergangenen GaLaBau-Messe speziell für den Themenbereich „Spielplätze, Freizeitanlagen und Sportplätze“ interessierten. Und das waren nach einer Besucherbefragung rund 23 Prozent der insgesamt 53.000 Fachbesucher – also rund 12.000 Besucher.

Denen standen 2006 rund 70 Unternehmen gegenüber, die auf der GaLaBau Spiellandschaften, Spielgeräte, Zubehör und verschiedene Fallschutzarten präsentierten.

Für 2008 rechnet die NürnbergMesse mit deutlich mehr Ausstellern in diesem speziellen Messesegment. Dazu Hanns-Jürgen Redeker, Präsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL): „Neue Aussteller aus dem Segment Spielgeräte erweitern nicht nur das Spektrum der GaLaBau. Sie werten unsere internationale Fachmesse weiter auf und untermauern die Bedeutung dieser allseits etablierten Veranstaltung als wichtigen Treffpunkt für unsere gesamte grüne Branche.“

„Die letzte GaLaBau war bereits sehr erfolgreich für die Aussteller aus dem Angebotsbereich ‘Spielplätze und Freizeitanlagen’. Die nächste soll noch erfolgreicher werden“, verspricht auch Walter Hufnagel, Mitglied der Geschäftsleitung Nürnberg Messe.

Für die 2008er Messe gibt es neue Pläne: Eine europaweite Werbe- und PR-Kampagne wird gestartet, um Betreiber von Spielplätzen und Freizeitanlagen auf die Messe aufmerksam zu machen. Neben den klassischen Zielgruppen wie Landschaftsarchitekten, Kommunen oder Wohnungsbaugesellschaften werden verstärkt spezielle, oft kleinere Zielgruppen, wie Betreiber von Freizeitparks, Hotels, Campingplätzen, Gastronomie oder Kindergärten eingeladen.

Eine Attraktion für alle Spielplatz-Planer und Interessierte soll in diesem Jahr eine Sonderschau werden, die sich mit dem Thema „Generationsübergreifende Spielplätze“ beschäftigt – einem Trendthema nach Einschätzung der Messe Nürnberg. In China und Japan gebe es solche Plätze schon lange. Im immer älter werdenden Deutschland, in dem sich die Menschen immer weniger bewegen, werden gerade die ersten Projekte dieser Art realisiert. Die Messestadt Nürnberg gelte bundesweit als Vorreiter auf dem Gebiet. Die ersten öffentlichen Spielplätze dieser Art in Nürnberg wurden von der Bevölkerung positiv aufgenommen, weitere generationsübergreifende Spielplätze seien für das laufende Jahr geplant.