spoga+gafa: nach der Messe ist vor der digitalen Aftershow

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Die spoga+gafa hat sich nach der Corona-bedingten Zwangspause erfolgreich zurückgemeldet. Wie die Koelnmesse zum Messeschluss am 21. Juni bekanntgab, zählte das Branchentreffen in diesem Jahr rund 25.000 Besucher und etwa 1.000 Aussteller. Das Thema Nachhaltigkeit war in den Hallen allgegenwärtig, wie auch unsere Bildergalerie zeigt. Die Veranstalter richten den Blick zudem auf die digitale Aftershow, die am 27. Juni startet.

Koelnmesse: spoga+gafa zurück mit starkem Auftritt

„Zurück mit starkem Auftritt“ – so lautet das Resümee der Koelnmesse nach drei Tagen spoga+gafa. Die weltgrößte Gartenlifestyle-Messe, die vom 19. bis 21. Juni erstmals ohne parallellaufende spoga horse und zum neuen Termin in Köln stattgefunden hat – habe mit rund 25.000 Besuchern aus 112 Ländern und etwa 1.000 Ausstellern aus 52 Nationen eindrucksvoll ihre Stellung als wichtigstes Branchentreffen bestätigt. Gewohnt stark waren auf der Messe demnach die europäischen Kernmärkte Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und Spanien vertreten, ausgezeichnet repräsentiert waren laut Koelnmesse zudem Australien, Neuseeland, Israel, Kanada, das Vereinigte Königreich und die USA.

„Qualität und Internationalität der Besucher ist herausragend“

Damit habe die spoga+gafa unter Berücksichtigung der Zurückhaltung asiatischer Hersteller ausstellerseitig das Vorkrisenniveau erreicht, der Auslandsanteil der Besucher ist demnach sogar auf 67 Prozent gestiegen (2019: 65 Prozent), teilen die Veranstalter mit. „Die Qualität und Internationalität der Besucher ist herausragend. Das spiegeln uns die Aussteller im Gespräch immer wieder“, so Oliver Frese, Geschäftsführer Koelnmesse GmbH. „Wir haben die letzten 2,5 Jahre genutzt, die spoga+gafa weiterzuentwickeln und freuen uns, hier die ersten Erfolge live zu erleben.“

Zufrieden mit dem Messeverlauf zeigte sich auch der Industrieverband Garten (IVG), ideeller Träger der spoga+gafa und mit einem eigenen Messestand, der Gemeinschaftsfläche „IVG Power Place Akku“ sowie in der angrenzenden Smart Gardening World im Segment „creation & care“ in Halle 6 vertreten. Am zweiten Messetag fand am Stand des Verbands zudem die traditionelle IVG-Gartenparty statt. „Aufgrund der längeren Pause konnten wir im Vorfeld der Messe kaum abschätzen, wie unsere Gartenparty verlaufen würde“, so IVG-Geschäftsführerin Anna Hackstein. „Im Nachhinein können wir jedoch sehr zufrieden sein.“ Rund 250 Hersteller, Lieferanten, Kunden und Medienvertreter der Grünen Branche waren demnach ab 17:30 Uhr am IVG-Messestand, um sich bei Kölsch, kleinen Köstlichkeiten und Musik in entspannter Atmosphäre auszutauschen. „Wie wir aus einigen Gesprächen heraushören konnten, waren die meisten Aussteller froh, ihre Produkte live zu präsentieren und sich endlich mal wieder mit Kollegen und Kunden auszutauschen“, so Hackstein. Auch auf den Themeninseln und in den Hallen, in denen einige IVG-Mitglieder mit ihren Ständen vertreten waren, war die Stimmung im Großen und Ganzen gut. „Abschließend können wir daher auch in diesem Jahr als Verband wieder eine positive Bilanz der spoga+gafa ziehen“, so Hacksteins Fazit. „Es mögen etwas weniger Besucher hier gewesen sein als vor der Pandemie üblich, aber die Qualität der Besucher stimmt. Das ist das Entscheidende.“

Aussteller mit Messeverlauf ebenfalls zufrieden

Ähnliche Stimmen waren auch seitens der Aussteller zu vernehmen. So äußerte unter anderem Andreas Fonken, Sales Director DACH bei Fiskars, „sehr substanzielle Gespräche mit den richten Personen“ auf der spoga+gafa geführt zu haben. „Wir, aber auch unsere Ansprechpartner, hatten die nötige Ruhe, diese Gespräche zu führen. Es war wirklich eine sehr gute Messe“, so Fonkens Fazit. „Für uns war das eine großartige Messe“, bestätigt auch Severin-Geschäftsführerin Joyce Gesing. „Wir waren zum ersten Mal hier in der BBQ-Halle und damit genau am richtigen Ort, um unser neues Produkt, den Sevo Smart Control GTS zu präsentieren. Wir hatten viele qualifizierte Kontakte und freuen uns deshalb schon jetzt auf die nächste Messe.“

Gardena-Unternehmenssprecher Heribert Wettels berichtete gegenüber der Koelnmesse von einer sehr international geprägten Besucherschaft am Stand des Gartengeräte-Herstellers, was interessante Gespräche ermöglicht habe. „Nach der langen Zwangspause war es schön, dass die Branche sich endlich wieder in Köln treffen konnte. An viele langjährige persönliche Kontakte konnten wir hier wieder anknüpfen und auch neue schließen“, so Wettels. Networking können die Aussteller und Besucher der spoga+gafa laut Koelnmesse auch „nahtlos nach Messeschluss“ weiter über die App betreiben.

365-Tage-Plattform der spoga+gafa geht online

Darüber hinaus wird der Koelnmesse zufolge in Kürze die neue digitale Plattform der spoga+gafa online gehen – am 27. Juni startet dort die Aftershow der diesjährigen Gartenlifestyle-Messe mit Live-Interviews, Mitschnitten der Bühnenprogramme sowie digitalen Events der Aussteller, wie es heißt. Darüber hinaus lade die Plattform am 8. September zum digitalen Deep Dive „BBQ“ ein. „Mit der 365-Tage-Plattform, die wir in den letzten Wochen auf den Weg gebracht haben, wird die spoga+gafa zukünftig auch unterjährig starker Begleiter der Grünen Branche sein“, ist Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver Frese überzeugt. Die nächste Präsenzveranstaltung in Köln ist ebenfalls bereits terminiert, wie die Veranstalter mitteilen – 2023 soll die spoga+gafa vom 18. bis 20. Juni stattfinden und damit quasi direkt im Anschluss an den Global DIY Summit, der vom 14. bis 16. Juni in Berlin geplant ist.